Abo
  • Services:

Carlsen erwirkt einstweilige Verfügung gegen Amazon.de

Verlag wirft Amazon unzulässige Werbung mit irreführenden Preisnachlässen vor

Der Carlsen Verlag hat eine einstweilige Verfügung gegen Amazon.de erwirkt, welche dem Versandbuchhändler untersagt, sich durch ein irreführendes Angebot von Preisnachlässen Wettbewerbsvorteile zu verschaffen. Gegenstand der Auseinandersetzung war das Angebot der englischsprachigen Ausgabe des fünften Harry-Potter-Bandes auf der Website von Amazon.de.

Artikel veröffentlicht am ,

Der Internetbuchhändler warb mit einem beträchtlichen Nachlass auf einen Europreis, der aus einem in englischen Pfund angegebenen empfohlenen Verkaufspreis errechnet wurde und habe so in kürzester Zeit sensationelle Vorbestellzahlen erreicht, lautet der Vorwurf von Carlsen.

Stellenmarkt
  1. Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach
  2. Robert Bosch GmbH, Renningen

Das Landgericht Hamburg habe nun die Gegenüberstellung einer Preisempfehlung für Großbritannien und einem demgegenüber ermäßigten Euro-Verkaufspreis auf dem deutschen Markt für unzulässig erklärt, so Carlsen. Allerdings handelt es sich bei einer einstweiligen Verfügung nur um eine vorläufige Entscheidung; in der Hauptsache wurde damit noch nicht entschieden.

Der Verlag hatte seinen Antrag damit begründet, dass dem deutschen Käufer eine Ersparnis versprochen werde, die auf dem deutschen Markt nicht zu realisieren sei: "Da es keinen Marktpreis in Euro gebe, könne auch keine entsprechende Ersparnis versprochen werden." Zugleich erwecke Amazon.de mit seinem Angebot den Eindruck, dass das in Deutschland geltende Preisbindungsgesetz außer Kraft gesetzt sei.

Damit werde ein erheblicher Anlock-Effekt erzielt, so Carlsen.

Bereits im Vorfeld der gerichtlichen Verfügung habe man den Internetbuchhändler mehrfach aufgefordert, verschiedene unzutreffende Preisangaben aus dem Netz zu nehmen, mit denen Amazon.de um Kunden geworben hatte, so der Verlag. Diese betrafen sowohl die Originalausgabe von "Harry Potter and the Order of the Phoenix", die am 21. Juni 2003 erscheint, als auch die deutschsprachige Übersetzung, deren Erscheinungstermin und gebundener Ladenpreis noch nicht feststehen.

Die deutschen Übersetzungen der Harry-Potter-Bücher erscheinen im Carlsen Verlag.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 299€
  2. 499€ + Versand
  3. (-80%) 3,99€

? 12. Mai 2003

ohhh wahnsinn! ihr seid ja alle so toll! meint ihr ihr seid die einzigen auf dieser kugel...

Karsten Wendland 13. Feb 2003

Vielen Dank für die Hinweise. Nicht nur die Formulierung der Kritiken, auch die...

alex 13. Feb 2003

Stimmt ist bestimmt kein Highlight der Schreibkunst...aber es kommt immer auf den...

ii 13. Feb 2003

naja finde Hohlbein auch nicht toll... aber Potter ist rein stilistisch wirklich...

Peterle 13. Feb 2003

wers glaubt....aber wer hohlbein liest, kann schon nicht ganz normal sein


Folgen Sie uns
       


Neue OLED-Leuchtmittel angesehen (Light and Building 2018)

Die OLED-Technik macht im Leuchtenbereich Fortschritte.

Neue OLED-Leuchtmittel angesehen (Light and Building 2018) Video aufrufen
Grenzenloser Datenzugriff: Was der Cloud-Act für EU-Bürger bedeutet
Grenzenloser Datenzugriff
Was der Cloud-Act für EU-Bürger bedeutet

Neue Gesetze in den USA und der EU könnten den Weg für einen ungehinderten und schnellen weltweiten Datenzugriff von Ermittlungsbehörden ebnen. Datenschützer und IT-Wirtschaft sehen die Pläne jedoch sehr kritisch.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Kontoeröffnung Kleinganoven, überforderte Hotlines und ein einfaches Konto
  2. Elektronische Beweise EU-Kommission fordert weltweiten Zugriff auf Daten
  3. Panera Bread Café-Kette exponiert Millionen Kundendaten im Netz

Thermalright ARO-M14 ausprobiert: Der den Ryzen kühlt
Thermalright ARO-M14 ausprobiert
Der den Ryzen kühlt

Mit dem ARO-M14 bringt Thermalright eine Ryzen-Version des populären HR-02 Macho Rev B. Der in zwei Farben erhältliche CPU-Kühler leistet viel und ist leise, zudem hat Thermalright die Montage etwas verbessert.
Ein Hands on von Marc Sauter


    Coradia iLint: Alstoms Brennstoffzellenzug ist erschreckend unspektakulär
    Coradia iLint
    Alstoms Brennstoffzellenzug ist "erschreckend unspektakulär"

    Ein Nahverkehrszug mit Elektroantrieb ist eigentlich keine Erwähnung wert, dieser jedoch schon: Der vom französischen Konzern Alstom entwickelte Coradia iLint hat einen Antrieb mit Brennstoffzelle. Wir sind mitgefahren.
    Ein Bericht von Werner Pluta

    1. Alternativer Antrieb Toyota zeigt Brennstoffzellenauto und Bus
    2. General Motors Surus bringt Brennstoffzellen in autonome Lkw
    3. Alternative Antriebe Hyundai baut Brennstoffzellen-SUV mit 580 km Reichweite

      •  /