Transmeta setzt auf Wachstum - auch in Europa
Prozessorhersteller baut weltweites Vertriebsnetz aus
Transmeta hat sein weltweites Vertriebsnetz weiter ausgebaut. Mit Ansprechpartnern in Nord-Amerika, Japan, dem restlichen asiatischen Raum und Europa sowie entsprechenden lokalen Vertriebspartnern will der US-amerikanische Notebook- und Embedded-Prozessor-Hersteller in Zukunft sein Wachstum aggressiver vorantreiben können als es bisher der Fall war.
Neben Direktverkaufs-Teams in den verschiedenen Regionen soll das weltweite Vertriebsnetz durch Unternehmen mit Erfahrungen insbesondere für Mobil- und Embedded-Systeme verstärkt werden. "Ein kritischer Aspekt von Transmetas Wachstumsstrategie ist die Verbesserung der Penetration von Crusoe und künftigen Prozessor-Generationen in wichtigen geographischen Regionen und neuen Anwendungsgebieten", so Transmeta-Präsident und -CEO Dr. Matthew R. Perry. Der laut Perry steigende Bedarf an Transmeta-Prozessoren seitens Herstellern aus verschiedenen Marktbereichen soll durch die Expansion nun befriedigt werden können.
In Europa sind mittlerweile folgende Unternehmen Vertriebs-Partner für Transmeta-Produkte: ACTE (Dänemark, Finnland, Norwegen, Schweden, Polen, Russland und die Länder der ehemaligen Sowjetunion), ATREP und CATS Microel/Solutec (beide Frankreich und Schweiz), Consystem Srl (Italien und Griechenland), HY-LINE Computer Components (Deutschland, Österreich und Schweiz), Nijkerk Electronics (Belgien, Niederlande und Luxemburg) sowie Sabre Advanced Microelectronics (England). Auch in Israel hat Transmeta nun mit TeraByte einen Partner außerhalb Asiens, Amerikas und Europas gefunden.
Bei Bedarf will Transmeta sein Vertriebs-Team und die Zahl seiner Vertriebs-Partner, die neben Prozessoren auch passende Referenz-Designs für verschiedene Anforderungen anbieten werden, weiter ausbauen. Bisher hat Transmeta in Japan am meisten Erfolg verzeichnen können - nahezu alle Sub-Notebooks mit Transmeta-Prozessor kommen von dort.
Transmetas Ankündigung kommt kurz vor der Markteinführung von Intels als besonders stromsparend und leistungsstark beworbene Pentium-M-Plattform Centrino. Dieser soll zur CeBIT 2003 seine Markteinführung feiern und bedeutet für Transmetas als besonders stromsparend, aber (noch) nicht sonderlich leistungsfähig geltende Crusoe-Architektur gleichsam eine Gefahr, aber auch eine Chance. Immerhin dürfte der Medienrummel um Centrino doch gleichzeitig auch das Interesse an lange durchhaltenden, leichten Unternehmens-Notebooks weiter steigern, was eine Chance für Transmeta darstellen könnte.
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