Nintendo weitet Maßnahmen gegen Spiele-Raubkopien aus

Vor allem in China härteres Vorgehen geplant

Um das Problem mit gefälschter Soft- und Hardware in zahlreichen asiatischen Ländern besser in den Griff zu bekommen, will der japanische Videospielhersteller Nintendo die Maßnahmen gegen professionelle Raubkopierer deutlich ausweiten. Bereits im Januar 2003 konnten bei drei Überprüfungen chinesischer Unternehmen mehr als 300.000 gefälschte Hard- und Software-Produkte sichergestellt werden.

Artikel veröffentlicht am ,

In China war Nintendo bereits 2002 äußerst aktiv: Insgesamt 135 Firmen und Händler wurden zur Sicherstellung von Raubkopien überprüft. Die Unternehmen, gegen die in diesem Jahr bereits vorgegangen wurde, waren Guangdong Bu Bu Da Electronic, Asik Technology und Electronic Dragon, allesamt in der chinesischen Guangdong-Provinz gelegen. Laut Nintendo hätten sich bei den Überaschungs-Überprüfungen drei chinesiche Arbeiter in Transport-Boxen versteckt, um der bevorstehenden Bestrafung durch chinesische Behörden zu entgehen.

Laut Nintendo sei vor allem in der Region Hongkong sowie in den Ländern China, Mexiko und Paraguay der Markt für gefälschte Produkte immens groß, da die jeweiligen Regierungen hier nicht adäquat gegen Fälscher vorgehen würden. Allein 2002 hätte man eine Million gefälschter Produkte beschlagnahmt, der Schaden für Nintendo sowie die für die mit Nintendo verbundenen Publisher und Entwickler hätte sich dabei auf 649 Millionen US-Dollar an entgangenen Umsätzen belaufen.

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Angel 05. Mär 2003

ich finde es sehr löblich, dass nintendo sich da so sehr drum kümmert. sollte sony auch...

blasti 13. Feb 2003

das waer mir neu... bis jetzt waren alle GameCube backups fake !

rechdschraibung 12. Feb 2003

georg 12. Feb 2003

...nur dass ich für 1 Jahr hier bin und die "Fehler" daher "normal" für meine Postings...



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