Nintendo weitet Maßnahmen gegen Spiele-Raubkopien aus
In China war Nintendo bereits 2002 äußerst aktiv: Insgesamt 135 Firmen und Händler wurden zur Sicherstellung von Raubkopien überprüft. Die Unternehmen, gegen die in diesem Jahr bereits vorgegangen wurde, waren Guangdong Bu Bu Da Electronic, Asik Technology und Electronic Dragon, allesamt in der chinesischen Guangdong-Provinz gelegen. Laut Nintendo hätten sich bei den Überaschungs-Überprüfungen drei chinesiche Arbeiter in Transport-Boxen versteckt, um der bevorstehenden Bestrafung durch chinesische Behörden zu entgehen.
Laut Nintendo sei vor allem in der Region Hongkong sowie in den Ländern China, Mexiko und Paraguay der Markt für gefälschte Produkte immens groß, da die jeweiligen Regierungen hier nicht adäquat gegen Fälscher vorgehen würden. Allein 2002 hätte man eine Million gefälschter Produkte beschlagnahmt, der Schaden für Nintendo sowie die für die mit Nintendo verbundenen Publisher und Entwickler hätte sich dabei auf 649 Millionen US-Dollar an entgangenen Umsätzen belaufen.
- Anzeige Hier geht es zur Nintendo Switch 2 bei Media Markt Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.