Abo
  • Services:

IEEE kritisiert Digital Millennium Copyright Act

IEEE-USA weist auf Missbrauch des DMCA hin

Die IEEE-USA hat sich in zwei Positions-Papieren kritisch zum Digital Millennium Copyright Act (DMCA) geäußert. Man sei besorgt, dass die Forschung von Verschlüsselungs- und Sicherheits-Forschern durch das Gesetz beeinträchtigt sei und fordert die US-Regierung auf, Sanktionen gegen den Missbrauch des DMCA zu verhängen.

Artikel veröffentlicht am ,

Forscher, deren Arbeiten ausdrücklich durch die vom Kongress bestimmten Ausnahmen gedeckt seien, wurden dennoch unter Berufung auf den DMCA angegangen, was bei diesen zu großen Sorgen geführt habe, wollen sie doch ihre Forschungsergebnisse auf Konferenzen und in wissenschaftlichen Journalen veröffentlichen.

Stellenmarkt
  1. Computacenter AG & Co. oHG, Verschiedene Standorte
  2. comemso GmbH, Ostfildern

Die IEEE-USA spricht sich vehement gegen diejenigen aus, die versuchen, legitime Forschung und die Veröffentlichung ihrer Ergebnisse zu verhindern. Es müsse einen "sicheren Hafen" für jedwede Forschung und Veröffentlichung dieser Art geben, gleich ob akademisch oder nicht-akademisch, von Einzelnen oder unter dem Dach von Organisationen. Entsprechend müsse es Sanktionen geben, die den Missbrauch des DMCA verfolgen.

Zudem fordert die IEEE-USA den US-Kongress auf, festzustellen, ob die "Notice-and-Takedown"-Regeln des DMCA, nach denen Provider kaum mehr haften, wenn sie unverzüglich auf Hinweise zu Urheberrechtsverletzungen reagieren, missbraucht werden. IEEE-Mitgleider hätten sich darüber beschwert, dass einige Content-Anbieter gegenstandslose oder inadäquate Hinweise an Service Provider gegeben hätten, die daraufhin mit umfangreichen Sperrungen bis hin zu Sperrungen eines gesamten Accounts samt aller Materialien reagiert hätten.

Nach Meinung der IEEE-USA geht dies deutlich zu weit und fordert den Kongress auf, regelmäßige Anhörungen anzusetzen um festzustellen, ob Inhaltenanbieter gegenstandslose oder inadäquate Hinweise geben und ob Service Provider mehr Material entfernen als notwendig.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 31,99€
  2. 15,49€
  3. 44,98€ + USK-18-Versand
  4. 4,99€

Sinbad 18. Feb 2003

schau mal in der Meldung in den Bereich "Links zum Artikel". Da findest Du alles, was Du...

boeserAbdul 18. Feb 2003

würde mich interessieren denn ich habe keinen Beitrag dazu auf http://www.ieee.org...

Rio D. 12. Feb 2003

Das kommt davon, wenn geschmierte Hirnis Gesetze erlassen. ;-) Es gibt aber noch einige...

banzai 12. Feb 2003

Das ganze DMCA dient lediglich zu einer digitalen Hexenjagd. Hier wird jeder...


Folgen Sie uns
       


Fazit zu Shadow of the Tomb Raider

Wir tauchen mit Lara in der Apokalypse ab und verfassen unser Fazit.

Fazit zu Shadow of the Tomb Raider Video aufrufen
Augmented Reality: Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone
Augmented Reality
Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone

Derzeit ist viel von einer Augmented Reality Cloud die Rede. Golem.de hat mit dem Berliner Startup Visualix über den Stand der Technik und künftige Projekte für Unternehmenskunden gesprochen - und darüber, was die Neuerungen für Pokémon Go bedeuten könnten.
Ein Interview von Achim Fehrenbach

  1. Jarvish Motorradhelm bringt Alexa in den Kopf
  2. Patentantrag Apple plant Augmented-Reality in der Windschutzscheibe
  3. Magic Leap Lumin OS Erste Bilder des Betriebssystems für Augmented Reality

Galaxy A9 im Hands on: Samsung bietet vier
Galaxy A9 im Hands on
Samsung bietet vier

Samsung erhöht die Anzahl der Kameras bei seinen Smartphones weiter: Das Galaxy A9 hat derer vier, zudem ist auch die restliche Ausstattung nicht schlecht. Aus verkaufspsychologischer Sicht könnte die Einstufung in die A-Mittelklasse bei einem Preis von 600 Euro ein Problem sein.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Auftragsfertiger Samsung startet 7LPP-Herstellung mit EUV
  2. Galaxy A9 Samsung stellt Smartphone mit vier Hauptkameras vor
  3. Galaxy J4+ und J6+ Samsung stellt neue Smartphones im Einsteigerbereich vor

Neuer Echo Dot im Test: Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen
Neuer Echo Dot im Test
Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen

Echo Dot steht bisher für muffigen, schlechten Klang. Mit dem neuen Modell zeigt Amazon, dass es doch gute smarte Mini-Lautsprecher mit dem Alexa-Sprachassistenten bauen kann, die sogar gegen die Konkurrenz von Google ankommen.
Ein Test von Ingo Pakalski


      •  /