IEEE kritisiert Digital Millennium Copyright Act
Forscher, deren Arbeiten ausdrücklich durch die vom Kongress bestimmten Ausnahmen gedeckt seien, wurden dennoch unter Berufung auf den DMCA angegangen, was bei diesen zu großen Sorgen geführt habe, wollen sie doch ihre Forschungsergebnisse auf Konferenzen und in wissenschaftlichen Journalen veröffentlichen.
Die IEEE-USA spricht sich vehement gegen diejenigen aus, die versuchen, legitime Forschung und die Veröffentlichung ihrer Ergebnisse zu verhindern. Es müsse einen "sicheren Hafen" für jedwede Forschung und Veröffentlichung dieser Art geben, gleich ob akademisch oder nicht-akademisch, von Einzelnen oder unter dem Dach von Organisationen. Entsprechend müsse es Sanktionen geben, die den Missbrauch des DMCA verfolgen.
Zudem fordert die IEEE-USA den US-Kongress auf, festzustellen, ob die "Notice-and-Takedown"-Regeln des DMCA, nach denen Provider kaum mehr haften, wenn sie unverzüglich auf Hinweise zu Urheberrechtsverletzungen reagieren, missbraucht werden. IEEE-Mitgleider hätten sich darüber beschwert, dass einige Content-Anbieter gegenstandslose oder inadäquate Hinweise an Service Provider gegeben hätten, die daraufhin mit umfangreichen Sperrungen bis hin zu Sperrungen eines gesamten Accounts samt aller Materialien reagiert hätten.
Nach Meinung der IEEE-USA geht dies deutlich zu weit und fordert den Kongress auf, regelmäßige Anhörungen anzusetzen um festzustellen, ob Inhaltenanbieter gegenstandslose oder inadäquate Hinweise geben und ob Service Provider mehr Material entfernen als notwendig.
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