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3DMark 03 ist da - 3D-Benchmark für DirectX 9 angetestet

3D-Benchmark auch für mittlerweile recht verbreitete DirectX-8-Hardware gedacht

Was der 3D-Benchmark 3DMark 99 zum Leistungstest von Grafikkarten mit Unterstützung für DirectX-7-Effekte, der 3DMark 2000 für DirectX-8-Effekte und der 3DMark 2001 SE für DirectX-8.1-Effekte sind, soll der 3DMark 03 für die ausgefeilten DirectX-9-Grafikeffekte sein. Die Grafikeffekte des nun verfügbaren 3DMark 03 erreichen zwar noch nicht die von ATI und Nvidia versprochene Kinoqualität, setzen aber durchaus neue Maßstäbe und zwingen selbst schnelle PC-Systeme mit High-End-Grafikkarten in die Knie.

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3DMark03 ist da
3DMark03 ist da
Der 3DMark 03 besteht wie seine Vorgänger aus Einzeltests, von denen allerdings nicht alle in die Bewertung der 3D-Grafikleistung einfließen, etwa die Tests für die CPU-Leistung, die Systembelastung durch Surround-Sound mit 24 und 60 Stimmen, die reine Füllrate der Grafikkarte sowie die Bildqualität. Beim CPU-Test setzt FutureMark auf Software-Rendering, so dass die Grafikkarte nur sehr wenig Einfluss auf die Bewertung hat.

In den 3DMark-Wert zählen vier verschiedene Benchmarks, die unterschiedliche, aber realistische Spielszenarien darstellen sollen. Obwohl die meisten Benchmarkteile mit DirectX-9-Bibliotheken kompiliert und mit DirectX 9 genutzt werden, setzt nur ein kleiner Teil des Benchmarks DirectX-9-Hardware voraus. Ein Großteil soll mit DirectX-8-Grafikkarten mit programmierbaren Pixel- und Vertex-Shadern wie etwa Radeon 8500/9000/9100 oder GeForce Ti 4200 bis 4600 laufen, da diese nun breit verfügbar sind. Wer DirectX-7-Grafikkarten mit (wie etwa Radeon 7500, GeForce2) oder ohne (z.B. Radeon 7000, Kyro I/II) T&L-Engine nutzt, sieht vom 3DMark 03 nicht viel. Somit eignet sich der neue Benchmark nur für neuere DirectX-8- und insbesondere DirectX-9-konforme Grafikkarten.

Screenshot #1
Screenshot #1
Der "Game Test 1" des 3DMark 03 nennt sich "Wings of Fury" und zeigt eine Szene wie sie in einer Zweiter-Weltkrieg-Flugsimulation vorkommen könnte. Benötigt wird DirectX-7-Grafikhardware mit Unterstützung für "Cube Mapping" und "Modulate2x". Die aus Dutzenden Flugzeugen, Wolken und texturiertem Erdboden bestehende Szene ist mit gerade mal 32.000 Polygonen pro Bild und nur 16 MByte Texturen nicht allzu anspruchsvoll. Erst ab 32 MByte Speicherausstattung soll die Grafikkarte alle Daten in den Speicher bekommen. Bei weniger Speicher müssen während des Testlaufs Texturen nachgeladen werden, was Leistung kostet.

Screenshot #2
Screenshot #2
Fordernder wird da der "Game Test 2: Battle of Proxycon", bei dem ein futuristischer First-Person-Shooter nachempfunden wurde, der bereits mindestens DirectX-8-Grafikhardware mit Unterstützung für programmierbare Pixel Shader 1.1 benötigt. Pixel Shader 1.4 und Vertex Shader 1.1 werden ebenfalls unterstützt. Mit Pixel-Shader-1.4-Unterstützung, wie sie etwa ATIs Radeon 8500 und Radeon 9000 bereits bieten (GeForce3/4 Ti unterstützen hingegen nur 1.3er Pixel Shader), kann die Zahl der benötigten Polygone pro Szene von 250.000 auf 150.000 Stück verringert werden. Möglich sei dies durch die verringerte Zahl von Render-Durchgängen. Nur Grafikkarten mit 128 MByte Speicher können zudem den Test ohne Leistung-fressendes Textur-Nachladen fahren - immerhin werden alleine 80 MByte Texturen geladen. Gerade durch die vielen Details, Schatten und die realistische Physik-Engine von Havok wird hier das System stark gefordert.

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Faster 16. Feb 2003

Hi alle, ich hab mir letzens nen p-0R|\|0-Booster gekauft. PIV 4,2 GHz Radeon 9900...

CK (Golem.de) 15. Feb 2003

Nachtrag: Nun ist ein Statement von Futuremark bez. der Nvidia-Anschuldigungen da: http...

CK (Golem.de) 15. Feb 2003

Moment, ich habe nicht gesagt, dass ich den 3DMark03 für das Wunderwerk der Schöpfung...

Nindindo 14. Feb 2003

entschuldigung, aber habt ihr den artikel _gelesen_? 3d mark 2003 dient der beratung zum...

CK (Golem.de) 14. Feb 2003

Das ist immer der übliche Streitfall - jemand stellt einen Benchmark vor, aber jeder...


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