3DMark 03 ist da - 3D-Benchmark für DirectX 9 angetestet

Screenshot #3
Der "Game Test 3: Troll's Lair" soll Third-Person-Spielen nachempfunden worden sein und zeigt eine Abenteurerin beim Eindringen in eine Trollhöhle. Mindestvoraussetzung ist erneut eine DirectX-8-Grafikhardware mit Pixel Shadern der Version 1.1. Auch hier kann der fortschrittlichere Pixel Shader 1.4 die eingesetzten 560.000 Polygone auf etwa 280.000 Polygone auf Grund von Reduktion der benötigten Render-Durchgänge verringern. Ideal ist eine Grafikkarte mit 128 MByte Speicher, da diese die benötigten 64 MByte Texturen nicht nachladen muss. Licht- und Schattenspiel, etwas lebendiger wirkende Charaktere und die Havok-Engine belasten das System recht stark.

Screenshot #4
Der forderndste, vierte Benchmark-Teil des 3DMark 03 ist der "Game Test 4: Mother Nature", der wie auch der Nature-Benchmark des Vorgängers 3DMark 2000/2001 SE eine Außenszene in der "freien Natur" darstellt, wie man sie etwa in Rollenspielen, Adventures oder Simulationen vorfinden könnte. Die einzelnen Blätter der Bäume sind hier - im Gegensatz zum Vorgänger - tatsächlich einzeln bewegte Objekte. Die Umgebung wirkt lebendiger, detailreicher und auch das Wasser sieht besser, aber noch immer nicht ganz real aus. Dieser Benchmark setzt eine DirectX-9-Grafikhardware mit Pixel Shader Version 2.0 voraus - etwa Grafikkarten mit ATIs Grafikchips Radeon 9500 (Pro) und Radeon 9700 (Pro) oder Nvidias GeForceFX 5800 (Ultra). 2.0 Vertex Shader werden für die Bewegung der einzelnen Blätter genutzt, während 2.0 Pixel Shader für die Wasseroberfläche und den Himmel eingesetzt werden. Der Boden wird mittels 1.4 Pixel Shadern inklusive Bump- und Cube-Mapping gerendert. Mit 780.000 Polygonen und 50 MByte Texturen müssen nur Karten mit 128 MByte Speicher nicht während des Tests nachladen. Matrox' nur zum Teil DirectX-9-konforme Parhelia kann diesen Benchmark nicht ausführen, denn sie verfügt zwar über Vertex Shader 2.0, aber nur über Pixel Shader 1.3 und fällt damit raus.
Das aus diesen vier Tests resultierende Benchmark-Ergebnis wird in Form einer 3DMark03-Gesamtpunktzahl angegeben, die natürlich nicht mit denen der vorherigen 3DMark-Versionen zu vergleichen ist. Wer nun Werte von deutlich über 10.000 3DMark erwartet, wie sie aktuelle Systeme mit schneller Grafikkarte leicht erreichen, der wird sich wieder auf niedrigere Werte vorbereiten müssen. Auf einem Testsystem mit AMD Athlon XP 2600+, Nforce2-Mainboard (Epox EP-8RDA+), 2 x 256 MByte DDR400-Speicher (Corsair TWINX512-3200LL) und Guillemot Hercules 3D Prophet 9700 Pro (Radeon 9700 Pro mit 128 MByte), Windows XP Home und ATIs neuen Catalyst-3.1-Treibern erreichten wir bei 1.024 x 768 Bildpunkten, 32 Bit Farbe und mit anisotropischer Filterung knapp über 4.600 Punkte im 3DMark03.
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Hi alle, ich hab mir letzens nen p-0R|\|0-Booster gekauft. PIV 4,2 GHz Radeon 9900...
Nachtrag: Nun ist ein Statement von Futuremark bez. der Nvidia-Anschuldigungen da: http...
Moment, ich habe nicht gesagt, dass ich den 3DMark03 für das Wunderwerk der Schöpfung...
entschuldigung, aber habt ihr den artikel _gelesen_? 3d mark 2003 dient der beratung zum...