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Musikindustrie will digitale Musik nummerieren

Global Release Identifier (GRid) soll digitale Musik identifizieren. Der internationale Verband der Musikindustrie IFPI hat ein neues Identifikationssystem vorgestellt, das den Vertrieb von Musik über das Internet vereinfachen soll. Der Global Release Identifier (GRid) soll es erlauben, digitale Musik akkurat zu markieren und mit Informationen zur Erstellung, Lizenzierung und Verbreitung zu versehen.
/ Jens Ihlenfeld
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GRid soll der internationale Standard der Musikindustrie für den digitalen Vertrieb von Musikveröffentlichungen werden. Er erlaubt es, Singles, Alben-Tracks, Gruppen von Tracks sowie Multimedia-Veröffentlichungen zu identifizieren, die elektronisch vertrieben werden.

Dabei lädt man weitere Teilnehmer ein, sich dem Standard anzuschließen, was Plattenfirmen, Distributoren und Anbieter von Online-Diensten einschließt.

GRid stellt dabei eine digitale Version des Universal Product Code (UPC) dar, mit dem schon heute alle CDs versehen sind. Die elektronische Version soll allerdings über ein deutlich größeres Nummern-Spektrum verfügen. Jedes Unternehmen erhält dabei Nummern für bis zu 30 Millionen unterschiedliche Veröffentlichungen. Den UPC oder den International Standard Recording Code (ISRC) soll Grid allerdings nicht ersetzen, sondern parallel zu diesen existieren.

IFPI soll die Administration des Systems im Auftrag der Musikindustrie übernehmen. Interessenten, die das GRid Codes herausgeben wollen, müssen eine jährliche Gebühr in Höhe von 150 britischen Pfund an die GRid Registration Agency abführen.


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