Western Digital: Serial-ATA-Platte mit 10.000 U/Minute
Die Kapazität der Platte gibt der Hersteller mit zunächst 36 GB an. Der maximale Datendurchsatz des SATA-Interface liegt bei 150 MB/Sekunde.
Um die Anforderungen im Server-Umfeld, also einen Betrieb an sieben Tagen pro Woche mit je 24 Stunden zu erfüllen, setzt Western Digital auf eine neue mechanische Plattform. Dabei soll die WD Raptor laut Western Digital rund 30 Prozent günstiger angeboten werden als vergleichbare SCSI-Platten.
Treten mit parallelen ATA-Schnittstellen bisher auf Grund der komplexen Kabelstruktur häufig Komplikationen sowohl bei der Systemauslegung als auch bei der Fertigung auf, sollen mit SATA diese Probleme durch kompakte, serielle Kabel und der Punkt-zu-Punkt-Verbindung zwischen Kabel und Festplatte vermieden werden. Außerdem schafft die neue Schnittstelle dank runder Kabel mehr Platz im Rechnergehäuse, was wiederum für einen verbesserten Luftstrom sorgt und gleichzeitig eine höhere Flexibilität beim Design zulässt. Direktverbindungen von der Festplatte zum Host teilen die Bandbreite gemäß den Anforderungen des Gerätes auf. So kann eine Verbindung auch während des laufenden Betriebes hergestellt werden. SATA ist hundertprozentig kompatibel zu vorhandener Software und bestehenden Treibern, die für paralleles ATA ausgelegt sind.