Apple - RAID-System für bis zu 2,5 TByte Kapazität

System nutzt ATA/100 an 14 unabhängigen Laufwerkskanälen

Neben neuen Modellen seiner flachen 1U-Server stellt Apple heute mit Xserve RAID ein 3U-Rack-Speichersystem vor, das bis zu 2,5 TByte Festplattenkapazität mitbringt. Der Datendurchsatz soll bei bis zu 400 MByte/s liegen. Preislich liegt das System bei rund 5,- Euro pro GByte.

Artikel veröffentlicht am ,

Dabei werkeln im Xserve RAID bis zu 14 unabhängige ATA/100-Laufwerkskanäle, die zusammen bis zu 2,5 TByte Festplattenkapazität unterstützen. Zwei unabhängige RAID-Controller mit bis zu 1 GByte Cache sollen ebenso für eine hohe Ausfallsicherheit sorgen wie das doppelt ausgelegte 2-GByte-Fibre-Channel-Interface.

Stellenmarkt
  1. IT Netzwerk-Ingenieurin (m/w/d)
    Techniker Krankenkasse, Hamburg
  2. Senior Systems Engineer (m/w/d) Security Operation Center
    Bausparkasse Schwäbisch Hall AG, Schwäbisch Hall
Detailsuche

Jedes der 180-GByte-Apple-Laufwerksmodule ("Apple Drive Module") verwendet seinen eigenen Laufwerkskanal, um die 400 MByte/s der Fibre-Channel-Anbindung voll auszuschöpfen. So lässt sich Xserve RAID durch weitere Laufwerksmodule in Kapazität und Leistung skalieren. Apple verspricht mit dem neuen System RAID Level 5 Durchsatz für HD-1080i-Videobearbeitung in Echtzeit.

"Das Xserve RAID ist ein echter Durchbruch. Mit bis zu 2,5 TByte Plattenkapazität für nur 5,- Euro pro GByte ist es auch noch erheblich kostengünstiger als die Speichersysteme von Dell, Sun oder EMC", so Phil Schiller, Senior Vice President Worldwide Product Marketing von Apple.

Für Benutzerfreundlichkeit und Ausfallsicherheit sollen beim Xserve RAID ein zugängliches Gehäuse, das modulare Komponentendesign und das visuelle Feedback für die lokale Kontrolle sorgen. Die Module für Stromversorgung und das Kühlsystem können im laufenden Betrieb in wenigen Sekunden ausgetauscht werden.

Die Java-basierte RAID Admin Software informiert über das System und verschickt im Problemfall automatisch eine E-Mail-Nachricht. Mit der neuen Rendezvous-Technologie von Apple kann ein RAID Admin automatisch mit jedem Xserve-RAID-System über jedes IP-Netzwerk verbunden werden.

Xserve RAID soll ab März 2003 im Apple Store und im Apple-Fachhandel in drei Standard-Konfigurationen erhältlich sein, kann aber auch nach Kundenwünschen ausgebaut werden. Zu den Erweiterungsoptionen zählen zusätzliche Apple-Drive-, Cache-Memory- und Cache-Battery-Module.

Für 7.770,84 Euro erhalten Käufer dabei ein Xserve RAID mit zwei unabhängigen RAID-Controllern mit 128 MByte Cache pro Controller und Unterstützung für bis zu 512 MByte Cache pro Controller, zwei 2-GByte-Fibre-Channel-Anschlüsse mit 200 MByte/s Durchsatz pro Channel, vier 180-GByte-ATA/100-Apple-Drive-Module sowie 8 MByte Laufwerks-Cache.

Die Version mit sieben 180-GByte-ATA/100-Apple-Drive-Modulen schlägt hingegen mit 9.684,84 Euro zu Buche, die Version mit 14 180-Gbyte-ATA/100-Apple-Drive-Modulen kommt auf 14.150.84 Euro.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
DSGVO
Amazon bekommt 746 Millionen Euro Datenschutz-Strafe

Die Strafe gegen Amazon ist die wohl größte jemals von einer europäischen Datenschutzbehörde verhängte Summe. Die Kläger freuen sich.

DSGVO: Amazon bekommt 746 Millionen Euro Datenschutz-Strafe
Artikel
  1. Blue Origin: Bezos-Beschwerde zu Mondlandefähre abgelehnt
    Blue Origin
    Bezos-Beschwerde zu Mondlandefähre abgelehnt

    Damit Blue Origin doch noch den Auftrag für eine Mondlandefähre bekommt, hat Jeff Bezos Geld geboten und sich offiziell beschwert. Es half nichts.

  2. Black Widow: Scarlett Johansson verklagt Disney
    Black Widow
    Scarlett Johansson verklagt Disney

    Scarlett Johansson hat wegen des Veröffentlichungsmodells von Black Widow Klage eingereicht. Disney nennt das Verhalten "herzlos".

  3. Luftsicherheit: Wenn plötzlich das Foto einer Waffe auf dem iPhone erscheint
    Luftsicherheit
    Wenn plötzlich das Foto einer Waffe auf dem iPhone erscheint

    Ein Jugendlicher hat ein Foto einer Waffe per Apples Airdrop an mehrere Flugpassagiere gesendet. Das Flugzeug wurde daraufhin evakuiert.

irata 11. Feb 2003

Weiß ich jetzt leider nicht genau, aber Amiga hatte schon in den 80ern SCSI.

Andreas 11. Feb 2003

2 Jahre sind nur fuer Haendler gesetzlich vorgeschrieben! Und das auch nur in Deutschland...

Heiko 11. Feb 2003

1 Jahr? 2 Jahre sind mittlerweile gesetzlich vorgeschrieben. Heiko

deeds 10. Feb 2003

Thema Garantie: SCSI-Platten sind auch doppelt so teuer und die Hersteller können es sich...

Markus 10. Feb 2003

Geschwindigkeit: Die wirklich schnellen Platten werden nur für SCSI angeboten. Die gibts...



Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Schnäppchen • Viewsonic XG270QG (WQHD, 165 Hz) 549,99€ • Mega-Marken-Sparen bei MediaMarkt (u. a. Razer) • Saturn: 1 Produkt zahlen, 2 erhalten • Gigabyte X570 AORUS Master 278,98€ + 30€ Cashback • Alternate (u. a. AKRacing Core EX-Wide SE 248,99€) • MMOGA (u. a. Fallout 4 GOTY 9,99€) [Werbung]
    •  /