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Studie: E-Government fehlt weiterhin die Bürgernähe

Durch verschiedene Ebenen der Beziehung der öffentlichen Verwaltung zu Bürgern bzw. Unternehmen, die von der bloßen Bereitstellung von Informationen bis hin zur voll elektronischen Fallabwicklung reichen, wurde das Angebot der Online-Dienste gemessen und in folgende vier Kernbereiche aufgeteilt:

  • Einnahmengenerierende Dienste: Dienstleistungen, bei denen Zahlungen von den Bürgern und Unternehmen an die Behörde erfolgen - vor allem Steuern und Sozialbeiträge
  • Registrierungsdienste: Dienstleistungen zur Sammlung von Daten als Ergebnis administrativer Pflichten - z.B. Geburt, Tod oder Heirat
  • Leistungen für Bürger und Unternehmen: Dienstleistungen der Behörden, die Bürgern und Unternehmen im Gegenzug für Steuern und Beiträge angeboten werden - z.B. Öffentliche Bibliotheken oder Arbeitsplatzvermittlung/-suche
  • Genehmigungen & Konzessionen: Dokumente, die von Behörden ausgestellt werden - z.B. die Erlaubnis, ein Haus zu bauen oder ein Unternehmen betreiben zu dürfen.
Insgesamt überrascht es kaum, dass die Dienste, die Staatseinnahmen sichern, am weitesten online entwickelt sind und den größten Fortschritt machten. Dagegen sind "Genehmigungen und Konzessionen" meist noch sehr entwicklungsbedürftig.

"Wir wollen mit dem Bericht einen Vergleichsmaßstab anbieten und gute Beispiele für die europäischen Länder vorstellen. Während einige Staaten ihre Entwicklung beschleunigen sollten, sind viele andere nicht mehr weit von der 100-Prozent-Marke der vollständig elektronischen öffentlichen Dienste entfernt", so EU-Kommissar Erkii Liikanen. "E-Government sollte sich in Europa verstärkt darauf konzentrieren, aus staatlichen Behörden kundenorientierte Dienstleister zu machen."

 Studie: E-Government fehlt weiterhin die Bürgernähe
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Ron Sommer 10. Feb 2003

100% Zustimmung! Nur ein Beispiel: Ich habe vor ca. 2 Jahren mal eine Mail an die...

nove 08. Feb 2003

naja. E-Goverment ist gut und recht. schaut euch mal die Seiten der meisten Städte und...


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