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GNOME 2.2: Neue Version des Linux-Desktops erschienen

Neue Features, mehr Performance und höhere Stabilität. Fünf Monate nach GNOME 2.0 und damit einen Monat früher als geplant hat das GMOME-Team jetzt die Version 2.2 seines Unix- und Linux-Desktops samt zugehöriger Entwicklerplattform veröffentlicht. Die neue Version wartet vor allem mit gesteigerter Performance und höherer Stabilität auf, bietet aber auch zahlreiche neue Features und Tools.
/ Jens Ihlenfeld
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So wurde das User-Interface des Dateimanagers Nautilus gründlich überarbeitet und seine Einbidung in andere GNOME-Applikationen verbessert. Unter anderem lassen sich Nautilus-Funktionen jetzt aus Context-sensitive-Menüs anderer Applikationen direkt aufrufen. Auch zeigt GNOME das Starten eine Applikation an, bevor diese sich erkennbar meldet.

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Das Panel lässt sich in der neuen Version zusammen mit dem Rest des Desktops im Aussehen verändern, ein "Show-Desktop"-Button, der alle Fenster minimiert, wurde implementiert sowie der Zugriff auf zuletzt geöffnete Dateien verbessert.

Erstmals unterstützt GNOME in der Version 2.2 zudem das GStreamer Multimedia Framework, das unter anderem Previews von Multimedia-Dateien darstellen kann, beispielsweise Informationen zu Titel und Interpret bei Audio-Dateien. Neu ist auch die Desktop-weite Unterstützung von fontconfig und Xft2, was Nutzern eine bessere Kontrolle über die Konfiguration von Schriften auf dem Bildschirm und in Zukunft auch auf dem Papier erlauben soll. In Kürze soll zudem mit Vera eine neue Schrift-Familie zur freien Benutzung von Bitstream freigegeben werden, die den Weg in GNOME 2.2 noch nicht geschafft hat.

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Zudem wurde der Fenster-Manager Metacity offiziell in den GNOME-Desktop aufgenommen, aber auch die Integration anderer Fenster-Manager durch die konsequente Unterstützung dokumentierter Standards verbessert. Metacity unterstützt ein einfaches XML-Theme-Format, themebare Icons im Fenstermenü und soll keine Probleme mit dynamischen Änderungen der Auflösung via Xrandr haben. Darüber hinaus wartet Metacity mit besserer Multi-Monitor-Unterstützung auf.

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GNOME 2.2 ist vollständig in 14 Sprachen übersetzt sowie zu großen Teilen in 12 weiteren verfügbar. Wer den freien Desktop nicht selbst bauen will und keine Pakete für die eigene Distribution findet, kann mit GARNOME(öffnet im neuen Fenster) eine auf dem GAR-Ports-System basierende GNOME-Distribution nutzen.


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