Microsoft: Open Source könnte Softwarepreise senken
Microsoft lässt in seiner aktuellen Quartalsmitteilung keinen Zweifel, dass man selbst am Modell des "Commercial Software Development" (CSD), bei dem die Nutzer eine Lizenzgebühr für die von Microsoft vertriebene Software zahlen, festhalten werde. "Das Unternehmen glaubt, dass das CSD-Modell substanzielle Vorteile für die Nutzer von Software hat" , heißt es in Microsofts aktuellem 10-Q-Statement.
Seit einigen Jahren gebe es aber eine wachsende Herausforderung für das CSD-Modell, die oft unter dem Begriff Open-Source-Bewegung gefasst wird. Die Popularität der Open-Source-Bewegung stelle dabei eine signifikante Herausforderung für das Geschäftsmodell von Microsoft dar. Dabei verweist Microsoft vor allem auf die Anstrengungen von Open-Source-Befürwortern, Regierungen vom Einsatz von Open-Source-Software zu unterstützen.
"In dem Ausmaß, in dem das Open-Source-Modell zunehmende Marktakzeptanz gewinne, könnten die Produkt-Verkäufe des Unternehmens zurückgehen, das Unternehmen gezwungen sein, die Preise für seine Produkte zu senken und somit Umsätze und operative Gewinnmargen als Konsequenz daraus zurückgehen" , so Microsoft.
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