Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Microsoft: Open Source könnte Softwarepreise senken

"Popularität von Open Source ist eine signifikante Herausforderung". In seiner aktuellen 10-Q-Pflichtmitteilung(öffnet im neuen Fenster) an die US-Börsenaufsicht warnt Microsoft vor den Gefahren von Open-Source-Software für das eigene Geschäftsmodell. Die breite Akzeptanz des Open-Source-Modells könne Microsoft dazu zwingen, seine Softwarepreise zu senken und so zu Umsatzeinbußen und geringeren Gewinnmargen führen.
/ Jens Ihlenfeld
Kommentare undefined News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Microsoft lässt in seiner aktuellen Quartalsmitteilung keinen Zweifel, dass man selbst am Modell des "Commercial Software Development" (CSD), bei dem die Nutzer eine Lizenzgebühr für die von Microsoft vertriebene Software zahlen, festhalten werde. "Das Unternehmen glaubt, dass das CSD-Modell substanzielle Vorteile für die Nutzer von Software hat" , heißt es in Microsofts aktuellem 10-Q-Statement.

Seit einigen Jahren gebe es aber eine wachsende Herausforderung für das CSD-Modell, die oft unter dem Begriff Open-Source-Bewegung gefasst wird. Die Popularität der Open-Source-Bewegung stelle dabei eine signifikante Herausforderung für das Geschäftsmodell von Microsoft dar. Dabei verweist Microsoft vor allem auf die Anstrengungen von Open-Source-Befürwortern, Regierungen vom Einsatz von Open-Source-Software zu unterstützen.

"In dem Ausmaß, in dem das Open-Source-Modell zunehmende Marktakzeptanz gewinne, könnten die Produkt-Verkäufe des Unternehmens zurückgehen, das Unternehmen gezwungen sein, die Preise für seine Produkte zu senken und somit Umsätze und operative Gewinnmargen als Konsequenz daraus zurückgehen" , so Microsoft.


Relevante Themen