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O2 und T-Mobile bauen UMTS-Kooperation aus

O2 zahlt T-Mobile in 2003 210 Millionen Euro. T-Mobile Deutschland und O2 Germany erweitern ihre Kooperation zur Nutzung des UMTS-Netzes von T-Mobile. Die jetzt unterzeichnete Vereinbarung baut auf dem Vertrag zwischen beiden Netzbetreibern vom Sommer 2001 auf und sieht die erweiterte Nutzung des T-Mobile-Netzes durch O2-Kunden vor. Damals war vereinbart worden, dass T-Mobile und O2 beim Aufbau ihrer UMTS-Netze kooperieren.
/ Jens Ihlenfeld
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Die jetzt geschlossene Abmachung sieht vor, dass die Kunden des Münchner Netzbetreibers schon von Beginn der kommerziellen Vermarktung von UMTS-Diensten an die Möglichkeit haben, das T-Mobile-UMTS-Netz jenseits der eigenen Ausbauverpflichtung von O2 mitzunutzen. O2 ist so in der Lage, seinen Kunden schneller und in einem größeren geographischen Umfang UMTS-Dienste zur Verfügung zu stellen.

Dafür zahlt O2 T-Mobile im Jahr 2003 insgesamt 210 Millionen Euro. "Wir freuen uns, die gute und langjährige Zusammenarbeit mit O2 auch im UMTS-Zeitalter fortsetzen zu können. Noch vor dem eigentlichen Netzstart können wir so Einnahmen in dreistelliger Millionenhöhe durch unser UMTS-Netz verzeichnen" , Timotheus Höttges, T-Mobile-Deutschland-Geschäftsführer und Chief Sales and Services Officer von T-Mobile International.

Bereits seit 1999 besteht eine so genannte "National Roaming"-Vereinbarung für das GSM-Netz von T-Mobile. Dadurch können O2-Kunden auf das T-Mobile-Netz zurückgreifen, wenn O2 über keine eigene Netzinfrastruktur verfügt.


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