GnuCash-Finanzverwaltung für Linux unterstützt HBCI
Open-Source-Finanzverwaltung GnuCash 1.8 veröffentlicht
Das GnuCash-Entwicklerteam hat jetzt die Version 1.8 von GnuCash veröffentlicht, einer Open-Source-Finanzverwaltung für Linux/Unix, die sich an Privatanwender und Kleinbetriebe richtet. In der neuen stabilen Version wird erstmals das Online-Banking über HBCI unterstützt.
Zur Verschlüsselung und Authentifizierung in der Online-Kommunikation dient entweder eine Prozessor-Chipkarte der Bank mit symmetrischem Triple-DES oder das softwarebasierte RSA-Verfahren mit selbsterzeugtem Schlüsselpaar. Über diese Mechanismen von HBCI wird die Online-Übertragung von Überweisungen, Lastschriften und der Abruf von Kontoauszügen nahtlos in GnuCash eingebunden.
In der Version 1.8 sind zahlreiche weitere Features hinzugekommen. Für den Geschäftsverkehr ist nun die Verwaltung von Kunden, Lieferanten und Rechnungen enthalten. Ebenfalls neu sind terminierte Buchungen sowie der Import von OFX-Dateien. Verbessert wurden der Import von QIF-Dateien, die zahlreichen Berichte und Grafiken mit Torten- und Balkendiagrammen, die Menüstruktur und die benutzerdefinierbare Oberfläche. Bei alledem ist das aus dem Rechnungswesen bekannte Prinzip der doppelten Buchführung konsequent umgesetzt worden, so dass GnuCash höchste Ansprüche an die Kontenführung erfüllen kann.
Für Neueinsteiger ist ein Assistent zur Kontenerstellung vorhanden. Bestehende Dateien mit Finanzdaten z.B. aus Quicken oder Microsoft Money können über den QIF-Import eingelesen werden. Bei Fragen zur Installation und zur Benutzung steht eine deutschsprachige Mailingliste (gnucash-de@gnucash.org) zur Verfügung.
GnuCash steht unter der GNU General Public Licence (GPL) und kann kostenlos unter www.gnucash.org oder einem Mirror-Server heruntergeladen werden.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
- ohne Werbung
- mit ausgeschaltetem Javascript
- mit RSS-Volltext-Feed





