Einblick in Windows-Quellcode für Großbritanniens Regierung
Microsoft will mit dem Government Security Programm (GSP) vor allem Sicherheitsbedenken aus der Welt räumen. Redmond gesteht, dass sensitive Bürger-Datensammlungen in nationalen Behörden besonders geschützt werden müssen. Gemäß des GSP erhält Großbritannien nun vertrauliche technische Unterlagen über das Windows-Betriebssystem sowie einen besseren Kontakt zu den Sicherheits-Profis bei Microsoft. Außerdem steht es der Regierung frei, die Entwicklungsabteilungen in Redmond zu besuchen sowie zahlreiche Aspekte des Windows Quellcodes mit Microsoft zu besprechen.
Bereits mit der Ankündigung des GSP hatte nach Microsoft-Angaben die Russische Behörde für Regierungskommunikation und – information (FAGCI) und die NATO ein GSP-Abkommen unterzeichnet. Nun folgt Großbritanniens Regierung als dritter Vertragspartner.