Invair zeigt Linux-Smartphone auf der CeBIT (Update)

Filewalker Messenger mit Bluetooth, GPRS, GPS- und TriBand-Funktion

Nachdem Invair Technologies auf der CeBIT 2002 den Linux-PDA Filewalker vorgestellt hat, folgt nun auf der CeBIT 2003 eine Variante mit GSM-Modul und GPS-Funktion. Auch das nun Filewalker Messenger getaufte Linux-Smartphone soll dabei ein ähnliches Gehäuse wie der Vorgänger besitzen und die gleiche ungewöhnliche Steuerung aufweisen.

Artikel veröffentlicht am ,

Filewalker Messenger
Filewalker Messenger
Das Linux-Smartphone Filewalker Messenger arbeitet in den drei GSM-Netzen 900, 1.800 sowie 1.900 MHz und kann auch Daten per GPRS übermitteln. Zur Positionsbestimmung erhielt das Gerät ein GPS-Modul und kann drahtlos über Infrarot oder Bluetooth zu anderen Geräten in Kontakt treten. Für Telefonate liegt eine Freisprecheinrichtung bei, während ein Vibrationsalarm auf Wunsch dezent auf eingehende Anrufe aufmerksam macht. Das alles wurde in ein Kunststoff-Gehäuse gestopft, das 10 x 5,5 x 2,1 cm misst.

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Schon bei der Entwicklung des normalen Filewalker wurde besonderes Augenmerk auf die Steuerung des Geräts gerichtet, was nun auch im Messenger integriert wurde. So weist das Gerät weder eine Tastatur noch einen Stift zur Bedienung auf, sondern wird über eine Art Drehrad gesteuert, um in den Applikationen zu navigieren. Gegenüber einer Tastatur oder einer Stiftsteuerung bietet das den Vorteil, das Gerät mit nur einer Hand bedienen zu können. Für die Eingabe von Buchstaben wählt man diese mittels des Drehrads aus und gibt den gewünschten Buchstaben über drei auf der anderen Gehäuseseite befindliche Tasten ein. Dieses Verfahren dürfte dann aber hinter den Komfort einer Tastatur deutlich zurückfallen.

Der 150 Gramm wiegende Filewalker Messenger besitzt einen mit 150 MHz getakteten OMAP-Prozessor 5910 von Texas Instruments, 64 MByte RAM und 32 MByte Flash-ROM für das fünfsprachige Linux-Betriebssystem. Über einen SD-Card-Steckplatz lässt sich der Speicher mittels Multimedia-Cards (MMC) oder SD-Karten erweitern. Als ungewöhnlich kann der Einsatz des hintergrundbeleuchteten Monochrom-Displays mit einer Auflösung von 160 x 240 Pixeln gelten, da heutzutage überwiegend Farb-Bildschirme in mobilen Geräten verbaut werden. Allerdings dürfte sich die monochrome Variante positiv auf den Energieverbrauch auswirken und für entsprechend lange Akkulaufzeiten sorgen. Akkulaufzeiten nannte der Hersteller nicht, sondern verriet nur, dass ein Lithium-Polymer-Akku verwendet wird.

Das Linux-System beruht auf der Kernel-Version 2.4.18 und enthält die gewohnten PIM-Applikationen für die Verwaltung von Adressen, Terminen, Aufgaben sowie Notizen. Zudem bietet das System einen Web-Browser, einen POP3-Mail-Client, eine Weltzeituhr, einen Wecker, Spiele und eine Linux-Konsole. Für den Datenaustausch mit dem PC liegen passende Applikationen für Linux und Windows dabei. Auf Linux-Seite sollen sich die Daten mit den PIM-Applikationen von KDE austauschen lassen, während der Windows-Client den Austausch mit Outlook 2000 oder XP sowie einem Exchange-Server beherrscht.

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Invair Technologies will den Filewalker Messenger auf der CeBIT 2003 in Hannover vorstellen. In den Handel soll das Gerät voraussichtlich im August 2003 zum Preis von 649,- Euro kommen.

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wiko 24. Feb 2005

Ich glaube, Konstantin ist uns verstorben in der Zwischenzeit oder er ist uns unter der...

frankz 22. Feb 2005

hi wiko, hi konstantin, I'm thinking about buying one, too - anything interesting to...

Wiko 12. Feb 2005

Hi Konstantin, did you get one meanwhile? Let me know something about that mobile, if...

molecular 03. Sep 2003

an alle die sich (wie ich) schon tierisch auf Ihren filewalker messenger gefreut haben...



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