Microsoft macht mehr Verluste durch Xbox
Hatte man im dritten Quartal im Unternehmensbereich "Home and Entertainment", der neben der Xbox unter anderem auch Xbox- und PC-Spiele umfasst, noch einen operativen Verlust von 177 Millionen US-Dollar bei einem Umsatz von 550 Millionen US-Dollar ausgewiesen, kletterten die Umsätze im vierten Quartal 2002 auf 1,282 Milliarden US-Dollar. Zugleich nahmen aber auch die operativen Verluste in diesem Geschäftsbereich auf 348 Millionen US-Dollar zu.
Aber auch in den Bereichen "Business Solutions", "MSN" und "CE/Mobility" schreibt Microsoft weiterhin Verluste, ganz im Gegensatz zu den Bereichen "Client", "Server Plattforms" und "Information Worker", die sich weiterhin als äußert profitabel erweisen. So erzielt Microsoft im Geschäftsbereich Client, in dem unter anderem die Client-Betriebssysteme zusammengefasst sind, bei einem Umsatz von 2,435 Milliarden US-Dollar einen operativen Gewinn von 1,965 Milliarden US-Dollar. Im Bereich Information Worker, unter den unter anderem Microsofts Office-Software fällt, erzielte der Softwarehersteller bei einem Umsatz von 2,411 Milliarden US-Dollar einen operativen Gewinn von 1,883 Milliarden US-Dollar.
Darüber hinaus verfügt Microsoft über eine gut gefüllte Kriegskasse. Liquides Vermögen und kurzfristige Investments belaufen sich zusammen auf 43,42 Milliarden US-Dollar.
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