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Neuer Standard für drahtlose Breitbandnetze

IEEE 802.16a für lizenzfreie Metropolitan Area Networks. Die IEEE hat jetzt mit 802.16a einen neuen Standard für drahtlose Breitbandnetze verabschiedet. Der von der IEEE 802.16 Working Group entwickelte Standard für Metropolitan Area Networks erlaubt die Überbrückung der so genannten letzten Meile sowohl über lizenzpflichtige als auch lizenzbefreite Frequenzen im Bereich von 2 bis 11 GHz.
/ Jens Ihlenfeld
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IEEE 802.16a erweiterte den Standard IEEE 802.16 auf die Frequenzbereiche 2 bis 11 GHz, während 802.16 im Bereich von 10 bis 66 GHz arbeitet. Damit deckt 802.16a auch lizenzfreie Frequenzbereiche ab, die Anbieter mit 802.16a nutzen können, um Endkunden breitbandig anzubinden.

Je nach verwendeter Kanalbreite und Bitrate erlaubt 802.16 (10 bis 66 GHz) Datentransferraten von 16 bis 134,4 Mbit/s. Im Gegensatz zu den Standards 802.11x, die für drahtlose Heimnetzwerke ausgelegt sind, ist 802.16 darauf ausgelegt, in so genannten Metropolitan Area Networks die letzte Meile zu überwinden und so eine Vernetzung zwischen Gebäuden in einer Pint-to-Multipoint-Topologie zu ermöglichen. Dabei werden verschiedene Dienste wie IPv4, IPv6, ATM oder Ethernet mit Quality-of-Service-(QoS-)Merkmalen unterstützt. Mit 802.16e arbeitet man aber bereits an einer Erweiterung des Standards für eine mobile Nutzung.

Der Standard 802.16a wurde am 29. Januar von der IEEE abgesegnet und soll nach entsprechender Aufbereitung im März veröffentlicht werden.


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