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Telekom verkauft TV-Kabelnetz

Konsortium aus Apax, Goldman Sachs und Providence Equity erhält Zuschlag. Die Deutsche Telekom hat die ihr verbliebenen sechs Kabel-TV-Regionen verkauft. Ein entsprechender Kaufvertrag ist heute mit einem Finanzinvestorenkonsortium aus Apax Partners, Goldman Sachs Capital Partners und Providence Equity unterzeichnet worden. Der Kaufpreis beträgt 1,725 Milliarden Euro in bar.
/ Jens Ihlenfeld
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Ursprünglich hatte die Telekom die betreffenden Netze für 5,5 Milliarden Euro an Liberty Media verkaufen wollen; dies war aber am Einspruch der Kartellbehörden gescheitert.

"Mit dem heutigen Abschluss hat die Deutsche Telekom einen weiteren deutlichen Schritt auf ihrem Weg getan, die Nettofinanzverschuldung bis Ende dieses Jahres auf das Dreifache des Ebitda 2003 zu senken", so Dr. Karl-Gerhard Eick, Telekom-Vorstand Finanzen und Controlling. "Der Verkauf des Kabel-TV-Geschäfts ist ein wichtiger Bestandteil unseres Programms zur Veräußerung von Nicht-Kernaktivitäten. Die Einnahmen werden wir zur Reduzierung der Schulden verwenden."

Der Verkauf betrifft die der Deutschen Telekom verbliebenen Kabelaktivitäten in den Regionen Hamburg/Schleswig-Holstein/Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen/Bremen, Berlin/Brandenburg, Sachsen/Sachsen-Anhalt/Thüringen, Rheinland-Pfalz/Saarland und Bayern sowie die dazugehörigen zentralen Einheiten. Gleichzeitig wurde mit den Investoren vereinbart, dass sich der Kaufpreis in Abhängigkeit von der zukünftigen Wertentwicklung des Kabelgeschäftes um bis zu 375 Millionen Euro erhöht. Insgesamt sind in den veräußerten Gesellschaften rund 2.500 Mitarbeiter beschäftigt, die bei Vollzug des Verkaufs zum neuen Eigentümer wechseln.

Die Transaktion soll bis Ende März 2003 vollzogen werden. Der Verkauf unterliegt verschiedenen Bedingungen, unter anderem der Zustimmung der EU-Kartellbehörde sowie der Finanzierung.


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