Test: Opera 7 Final für Windows erhältlich (Update)

Besonders Profi-Nutzer werden sich freuen, dass der Benutzermodus zur Seiten-Darstellung gleich zwölf voreingestellte Nutzermodi kennt. So lassen sich auf Wunsch etwa nur die Strukturelemente oder Links einer Webseite anzeigen. Aber auch das Deaktivieren von Tabellen oder Ausblenden von Werbebannern erledigen die Benutzermodi mit Bravour. Mit einem weiteren Benutzermodus mutiert Opera sogar zu einem C64-Browser oder zum reinen Textbrowser, um zu testen, wie die eigene Homepage auf einem Text-Browser erscheint. Die zahlreichen Benutzermodi lassen sich beliebig kombinieren, so dass hier der individuellen Konfiguration keine Grenzen gesetzt sind.

Ebenfalls mehr an die Profi-Nutzer richtet sich die Funktion, die Tastenkürzel in Opera über die Konfigurationsdatei input.ini zu verändern. Die voreingestellten Suchmaschinen lassen sich aber leider immer noch nicht ohne weiteres modifizieren. Hier hilft aber der kostenlose Opera Search.ini Editor, um die Suchmachinen-Einträge nachträglich zu verändern. Die Software steht auch in einer deutschsprachigen Version zum Download bereit.

Die Rendering-Engine in Opera 7 soll nun noch zügiger zu Werke gehen und unterstützt sowohl DOM Level 2 als auch CSS1/CSS2 sowie Dynamic HTML. Opera verspricht, dass ECMAScript nun absolut fehlerfrei läuft. Schließlich beherrscht der Browser die Standards HTML 4.01, WML 1.3/2.0, TLS 1.0, SSL 2/3, HTTP 1.1 und XML. Durch Einbindung eines so genannten Small-Screen-Renderings können Web-Designer mit einem Tastendruck (Shift-F11) überprüfen, wie die eigene Website auf Geräten mit kleinen Displays wie PDAs, Smartphones oder Handys aussieht.

Opera 7.0 für die Windows-Plattform steht ab sofort in einer kostenlosen Version mit eingeblendeten Werbebannern zum Download in englischer Sprache bereit. Karsten Mehrhoff bietet bereits erste deutsche Sprachdateien für die Final-Version von Opera 7 kostenlos zum Download an. Für die Installation von Opera 7 empfiehlt der Hersteller, den Browser nicht über eine ältere Version zu installieren, sondern stattdessen ein neues Verzeichnis zu wählen. Bis zum 1. März 2003 erscheinen die ersten 14 Tage keine Werbebanner in der unregistrierten Version von Opera. Zur Abschaltung der Werbebanner fällt eine Registrierung in Höhe von 39,- US-Dollar an.

Fazit:
Mit Opera 7 erhielt der norwegische Browser zahlreiche sinnvolle Neuerungen, die einem das Surfen im Internet zusätzlich erleichtern und komfortabler machen, wozu etwa die automatische Kennwort-Eingabe gehörig beiträgt. Besonders für Web-Designer stellen die neuen Benutzermodi eine deutliche Vereinfachung dar, indem eben nur die Strukturelemente erscheinen, ohne gleich direkt in den HTML-Code zu gehen. Mit Spatial Navigation lässt sich der Browser nun noch bequemer mit der Tastatur steuern, auch wenn die bisherige Tastatursteuerung bereits gut integriert war. Insgesamt hinterlässt Opera 7.0 einen guten Eindruck und lässt derzeit wohl kaum einen Wunsch an einen Web-Browser unerfüllt.

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 Test: Opera 7 Final für Windows erhältlich (Update)
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horst 09. Mai 2003

Opera ist cool!

menschmeier 11. Feb 2003

Warum stellt ihr die dann nicht ein? Würdet ihr es richtig machen würde keiner der...

Woodman 01. Feb 2003

Für ein paar interressierte, das W3C legt die standarts für das web fest, von denen gibts...

schabbanagga 31. Jan 2003

ich weiß nicht was ihr habt leute, die 7 final ist einfach genial. Und auf Seiten, die...



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