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PDA-Display als Guckloch für virtuelle, großflächige Inhalte

Guckloch-Technik ermöglicht neue Bedienschritte für mobile Geräte

Der Berkeley-Student Ka-Ping Yee entwickelte ein neuartiges Verfahren, ein kleines PDA-Display effektiver zu nutzen und dies in herkömmliche mobile Endgeräte zu integrieren. So stellt ein PDA-Display mit der so genannten Peephole-Technik nur noch einen Ausschnitt eines wesentlich größeren virtuellen Bereichs dar und dient als Guckloch. Demo-Videos der Technik stehen als Download bereit.

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Die Peephole-Technik von Ka-Ping Yee beruht auf der Überlegung, mit einem kleinen PDA-Display auch großflächige Informationen wie etwa Landkarten, Streckennetze öffentlicher Verkehrsmittel oder Ähnliches bequem betrachten zu können. Dabei nehmen diese Informationen auf einer virtuellen Fläche mehr Platz ein als der PDA selbst bietet. Betrachtet man mit diesem Verfahren etwa eine Landkarte, so zeigt das PDA-Display immer einen Ausschnitt der Karte. Das Scrollen auf der Karte geschieht, indem man den gesamten PDA nach links, rechts, oben oder unten bewegt und so immer den gewünschten Ausschnitt der Karte erhält.

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In einem Demo-Video mit einem Handspring Visor zeigt Ka-Ping Yee auch, wie man mit dem Verfahren auf einem großen virtuellen Bereich Skizzen oder Notizen ablegt, indem man den PDA beim Zeichnen mit bewegt und so Zugriff auf die gesamte Fläche erhält. Noch einen Schritt weiter geht ein weiteres Video, das demonstriert, wie auf einem Sony Clié auch die dritte Dimension genutzt wird: Durch Bewegen des Geräts zum Körper verkleinert sich wie bei einer Lupe der Bildausschnitt und man kann mehr Einzelheiten bei geringerem Überblick erkennen. Bewegt man das Gerät vom Körper weg, vergrößert sich die sichtbare Arbeitsfläche und man erhält einen besseren Überblick über die Szenerie. Dabei können auch Objekte in der 3D-Ebene verschoben werden, wie eine Beispiel-Applikation in einem Video zeigt.

Als besondere Verbesserung gegenüber der herkömmlichen Scrolltechnik auf kleinen PDA-Displays mit Hoch-Runter-Tasten oder Navigationsknöpfen sieht der Entwickler, dass man beim Scrollen das Gerät ohne Einschränkungen bedienen kann. Man bewegt mit der einen Hand das Gerät zum gewünschten Bildausschnitt und steuert den mobilen Begleiter über einen Stift mit der anderen Hand.

Ka-Ping Yee hat leider die Videos vorerst von der Peephole-Webseite auf dem Server der Berkeley-Universität entfernt. Allerdings existiert ein Mirror, wo die drei Demo-Videos (Video 1, Video 2, Video 3) weiterhin direkt heruntergeladen werden können.



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Sinbad 23. Jan 2003

schade :-( Konnte ja nicht ahnen, dass hier jemand so unterschiedliche Techniken einfach...

tmp12 23. Jan 2003

...aber wer schiebt schon seinen seinen 15-21''-Bildschirm hinundher um den...

topas 23. Jan 2003

Ich denke mal, dass Marty mit seinem Kommentar das Verfahren, einen virtuellen...

Sinbad 23. Jan 2003

bin mal neugierig. Wo findet man denn diese Implemtationen in aktuellen Geräten? Das...

Marty 22. Jan 2003

Die Technick ist ja an sich nicht neu, interessant ist nur, das jemand darauf gekommen...


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