Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Robustes Siemens-DECT-Telefon Gigaset active M vorgestellt

Auch in rauen Industrie-Umgebungen einsetzbar. Schnurlose DECT-Telefone sind zwar auch in Firmen gang und gäbe, wenn sie beispielsweise auf dem Betriebsgelände weiträumig für die Erreichbarkeit von Mitarbeitern genutzt werden, aber Schmutz, Staub und Spritzwasser setzen der empfindlichen Elektronik mitunter arg zu. Für raue Betriebsbedingungen hat Siemens deshalb das Gigaset active M entwickelt.
/ Andreas Donath
Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

amazon Affiliate

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.

Das Gigaset active M ist so konstruiert, dass es nicht gleich schlapp macht, wenn es einmal aus der Jackentasche auf das Pflaster fällt oder ein paar Spritzer Wasser abbekommt. Der schützende Mantel steckt nach Siemens-Angaben auch harte Schläge weg. Die Oberfläche des Gehäuses enthält kein Silikon, weil zum Beispiel beim Gebrauch in einer Lackiererei einiges davon unbeabsichtigt auf das Lackiergut übertragen werden könnte, was fatale Folgen für das Lackierergebnis hätte.

Das Active M kann über eine integrierte Freisprecheinrichtung oder eine Kopfsprechgarnitur genutzt werden, um die Hände frei zu haben. Eine beleuchtete Tastatur sorgt dafür, dass auch bei Dunkelheit die Bedienelemente erkennbar und sicher zu betätigen sind. Für Handschuhträger bietet das Gigaset active M eine speziell gestaltete Tastenanordnung, um die "Treffsicherheit" zu erhöhen.

Ein Vibrationsalarm soll helfen, auch beim größten Krach keinen Anruf zu verpassen. Ein weiterer Anwendungsfall für ein Schnurlostelefon ist der Alarmruf. Für eine Alarmsituation ist eine spezielle Hilferuf-Funktion vorgesehen, die dann vom Hilfesuchenden im Bedarfsfall ausgelöst werden kann. Für Situationen, in denen ein klingelndes Telefon schlicht stört, lässt sich ein gerade begonnenes Klingeln einfach per Tastendruck wegdrücken. Das Gigaset active M kann zum Beispiel zusammen mit einer Siemens-HiPath-Cordless-Lösung oder zusammen mit allen Gigaset-Basisstationen ab der Version 1010 eingesetzt werden. Das Telefonbuch fasst rund 200 Einträge. Mittels einer integrierten PC-Schnittstelle für die Telefonbuch-Verwaltung sowie der Software SoftDataLink 5.0 und einem Datenkabel können auch größere Datenbestände übertragen werden.

Das Gigaset active M ist nach Herstellerangaben ab sofort zum Preis von 458,20 Euro im Handel erhältlich. Damit dürfte das Gerät leider in den wenigsten Haushalten als kleinkindertaugliches Schnurlostelefon eingesetzt werden können, das Suppenspritzer, Wurfübungen und ähnliche Widrigkeiten des Alltags unbenommen schluckt.


Relevante Themen