Abo
  • Services:

Radeon 9500 zur Radeon 9700 - Software-Patches verfügbar

... doch nicht alle Radeon-9500-Grafikchips sind geeignet

Gleich zwei Tools sind nun verfügbar, um Radeon-9500-Grafikkarten mit 128 MByte Speicherausbau per gehacktem Treiber anstelle von vier die vollen acht Render-Pipelines der Radeon 9700/9500 Pro nutzen zu können. Allerdings zeigt sich mittlerweile, dass die bei potenziellen Käufern auf viel Interesse gestoßene Produktaufwertung ihre Tücken hat, denn nicht alle Radeon-9500-Grafikchips scheinen das Zeug zur Radeon 9500 Pro bzw. 9700 zu haben.

Artikel veröffentlicht am ,

Die Aufwertung der Speicherbandbreite von 128 auf 256 Bit hingegen soll mit den Software-Patches nicht erledigt werden können. Die Radeon-9500-Grafikkarten mit 128 MByte und Radeon-9700-Grafikkarten-Platine sollen von vorneherein im 256-Bit-Modus operieren und müssten nicht umgebaut werden. Wer nur 128 Bit habe - was auch für alle 64-MByte-Radeon-9500-Grafikkarten gilt - könne dies nicht ändern, so W1zzard, der in Deutschland wohnende Autor der Software-Modifikation.

Stellenmarkt
  1. UnternehmerTUM GmbH, Garching bei München
  2. SAUTER Deutschland, Basel (Schweiz), Freiburg/Elbe

Die Freischaltung aller acht Render-Pipelines ist jedoch sowohl auf Radeon 9500 mit 128 MByte als auch mit 64 MByte möglich und bringt deutliche Leistungsschübe. Doch hier gibt es laut Forumsbeiträgen leider auf verschiedenen Hardware-Websites auch Nachteiliges zu berichten, denn obwohl der Austausch der offiziellen durch modifizierte Treiber nicht allzu schwer zu bewerkstelligen ist und danach fast immer merklich höhere Leistungen einbringt, berichten viele Radeon-9500-Besitzer von Bildfehlern in Form quadratischer Muster zumindest in Teilen des Bildes.

Die quadratischen Muster oder Fehlfarb-Pixel untermauern die naheliegende Vermutung, dass es sich bei den Radeon-9500-Chips zum großen Teil um Grafikchips handelt, die sich auf Grund von unterschiedlichen Defekten in den vier Pipelines nicht zum Radeon 9500 Pro bzw. Radeon 9700 (Pro) geeignet haben. Die Wahrscheinlichkeit, einen korrekt funktionierenden Chip mit acht voll funktionierenden Render-Pipelines zu erhalten, scheint den Berichten aus den verschiedenen Hardwareforen zufolge zwar recht hoch zu sein, aber wer sich nun auf Verdacht eine Radeon-9500-Grafikkarte kauft, um diese zur Radeon 9500 Pro oder zur Radeon 9700 aufzurüsten, kann auch sehr wohl enttäuscht werden. Wem eine Radeon 9500 reicht, der kann hingegen das Glück haben, mehr zu erhalten. Wer Leistung ohne Probleme haben will, der sollte nach Einschätzung der Redaktion deshalb lieber gleich zur Radeon 9500 Pro, Radeon 9700 oder Radeon 9700 Pro greifen. Alle drei nutzen bereits von Hause aus acht Render-Pipelines, zudem verfügen Radeon 9700/9700 Pro über eine 256-Bit- anstelle einer 128-Bit-Speicherschnittstelle (Radeon 9500/9500 Pro).

Die Treiber-Software-Modifikation von W1zzard inklusive einer Anleitung, welche Treiber man benötigt, welche Dateien man dabei austauschen und wie man die modifizierten Treiber installieren muss, finden sich im Internet unter www.maxdownloads.com/~ian/wizzard/. Bereits unterstützt werden die neuen Catalyst-3.0-Treiber, die DirectX-9-Unterstützung mit sich bringen. Für die Software-Modifikation gibt es auch schon ein Installations-Script namens SoftR9700, das bereits in das Grafikkarten-Optimierungstool RivaTuner 2.0 ab dem kürzlich veröffentlichten Release Candidate 12.1 integriert wurde.

Es ist zu empfehlen, auf die Hardware-Modifikation (siehe auch untere erste Meldung zum Thema) zu verzichten, da diese nur mit Aufwand rückgängig zu machen ist und keine besseren Erfolge erzielen soll als die gehackten Treiber. Einige haben sogar von Bildfehlern berichtet, die sie mit dem reinen Software-Patch nicht gehabt hätten. Ein BIOS-Austausch soll ebenfalls nur dann nötig sein, wenn ein Übertakten durch das vorhandene BIOS erschwert wird.

Einen Überblick über die Preise und Verfügbarkeiten aktueller Grafikkarten bieten wir unter markt.golem.de. Händler mit Online-Bestellmöglichkeit können daran kostenlos teilnehmen, sofern sie uns einen entsprechenden Datenexport zur Verfügung stellen.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,44€
  2. 19,99€
  3. 59,99€

killerspiel... 31. Jul 2003

sapphire 9500 128mb funzt !!! ich hab eine und bei mir hat es mit dem rivatuner gefunzt *g*

Florian 03. Jun 2003

hallo erst mal. kann mir einer von euch einen flash oder ein update geben oder ne...

eightball2002 13. Mär 2003

nein mit der sapphire 9500 128 mbyte speicherinterface geht es NICHT!!!!!!!!!! es kommen...

son-piccolo7 19. Feb 2003

ja also ich hab bisschen im netz rumgesucht und auch tatsächlich zu dem thema was...

Radieschen 18. Feb 2003

Infos gibts auch hier bei Golem.de:


Folgen Sie uns
       


Frösteln in Frostpunk - Golem.de Live

Frostpunk ist ein düsteres Aufbauspiel, aber mit der Unterstützung unserer Community haben wir frostige Zeiten im Livestream überwunden.

Frösteln in Frostpunk - Golem.de Live Video aufrufen
Google I/O 2018: Eine Entwicklerkonferenz für Entwickler
Google I/O 2018
Eine Entwicklerkonferenz für Entwickler

Google I/O 2018 Die Google I/O präsentiert sich erneut als Messe für Entwickler und weniger für konventionelle Nutzer. Die Änderungen bei Maps, Google Lens oder News sind zwar nett, spannend wird es aber mit Linux-Apps auf Chromebooks.
Eine Analyse von Tobias Költzsch, Ingo Pakalski und Sebastian Grüner

  1. Google Android P trennt stärker zwischen Privat und Arbeit
  2. Smartwatch Zweite Vorschau von Wear OS bringt neuen Akkusparmodus
  3. Augmented Reality Google unterstützt mit ARCore künftig auch iOS

Datenschutz-Grundverordnung: Was Unternehmen und Admins jetzt tun müssen
Datenschutz-Grundverordnung
Was Unternehmen und Admins jetzt tun müssen

Ab dem 25. Mai gilt europaweit ein neues Datenschutz-Gesetz, das für Unternehmen neue rechtliche Verpflichtungen schafft. Trotz der nahenden Frist sind viele IT-Firmen schlecht vorbereitet. Wir erklären, was auf Geschäftsführung und Admins zukommt.
Von Jan Weisensee

  1. IT-Konzerne Merkel kritisiert Pläne für europäische Digitalsteuer
  2. EU-Kommission Mehr Transparenz für Suchmaschinen und Online-Plattformen
  3. 2019 Schweiz beginnt UKW-Abschaltung

Kryptographie: Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator
Kryptographie
Der Debian-Bug im OpenSSL-Zufallszahlengenerator

Einer der schwerwiegendsten Fehler in der Geschichte der Kryptographie beschäftigte vor zehn Jahren Nutzer der Debian-Distribution. Wenn man danach sucht, findet man noch heute vereinzelt verwundbare Schlüssel.
Von Hanno Böck


      •  /