Server-Colocation bleibt markttaugliches Geschäftskonzept
Große Netzwerkbetreiber, die auf Finanzreserven zurückgreifen können, kaufen sich deshalb derzeit bei einigen Colocation-Start-ups ein, um Gründungskosten zu vermeiden. Frost & Sullivan sagt voraus, dass sich Colocation-Firmen als Geschäftspartner zusammentun werden, wenn sie ihre Mängel hinsichtlich Kompetenz und Angebotsbreite erkannt haben. Dann werden sie versuchen, sich selbst als Zugang zu administrierten Webdiensten zu installieren. Der Erfolg eines Colocation-Anbieters wird von seinem Können abhängen, potenzielle vertikale Märkte zu erkennen, Nachfrage geografisch zu lokalisieren und strategische Vertriebspartnerschaften zu entwickeln. Weiterhin ist entscheidend, ob sich die Colocation-Unternehmen auf die differenzierte Geschäftsmentalität in Europa einstellen können. Der Trend, länderspezifische Managementformen in den europäischen Niederlassungen einzurichten, zeigt positiv in diese Richtung. In vielen Fällen zwingt auch der Rentabilitätsdruck die Dienstleistungsanbieter der Datenzentren dazu, ihre Servicepalette auszubauen.
Der vormalige Wettlauf im Aufbau von europäischen Datenzentren hat zu einer vorläufigen Branchensättigung geführt. Das gegenwärtige wirtschaftliche Umfeld zeigt erstaunliche Ähnlichkeiten zur Folgezeit nach dem Internetrausch in den späten 90ern, so Frost. Auch damals war ein scharfer Einschnitt durch Konsolidierungsbewegungen und gescheiterte Geschäftskonzepte zu vermerken.
Der Titel der Analyse lautet: "Frost & Sullivan's Analyis Of The European Colocation Services Market".
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