Sony RoomLink streamt Audio und Video zum Fernseher

Netzwerkfähiger MPEG2-Decoder lädt Audio, Fotos und Videos vom PC

Während HP mit seinem anlässlich der CES 2003 vorgestellten HP Digital Media Receiver 5000 lediglich per Ethernet bzw. WLAN Audio und Digitalfotos von einem PC-Server zum Fernseher übertragen kann, hat Sony auf der wichtigsten amerikanischen Unterhaltungselektronik-Messe mit "RoomLink" einen leistungsfähigeren Konkurrenten vorgestellt. RoomLink kann zusätzlich zu Audio und Fotos auch MPEG2-Videos vom PC zur Stereoanlage bzw. zum Fernseher streamen.

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Sony RoomLink
Sony RoomLink
Während HP sich beim ew5000 und dessen drahtgebundener Variante 5000 für ein Gehäuse im Stereoanlagen-Format entschied, wählte Sony für sein RoomLink ein platzsparenderes Format. Das Gerät hat mit 2,9 cm (mit Standfuß 6 cm) Breite, 14,1 cm Höhe und 15,5 cm Tiefe in etwa die Abmaße eines aufrecht stehenden Buches. Zudem wiegt es lediglich 600 Gramm, mit Standfuß wiegt es 650 Gramm.

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Im RoomLink steckt ein Hardware-MPEG2-Decoder, der MPEG2-Datenströme mit bis zu 8 Mbps, max. 720 x 480 Bildpunkten und bis zu 30 Bildern/s sowie MPEG1-Datenströme mit bis zu 1,41 Mbps, 352 x 240 Bildpunkten und 30 Bildern/s verarbeiten kann. Abzuspielende Audiodaten können in den Formaten ATRAC3, ATRAC3plus, WAVE und MP3 vorliegen. Bilddaten werden mittels Photo-Server-Software zum RoomLink übertragen, es werden die Formate BMP, TIFF, GIF, JPEG und PNG unterstützt. Andere Audio- und Videoformate, etwa MPEG4 oder DivX, werden nicht unterstützt.

RoomLink erhält seine Daten dabei per Fast-Ethernet-Anbindung von einem PC oder Notebook im Netzwerk und gibt sie über S-Video- und Composit-Video-Ausgang an den Fernseher sowie Stereo-Analog- und optischem Digitalausgang etwa an die Stereoanlage oder ein Soundsystem aus.

Die Auswahl der wiederzugebenden Audio-, Foto- und Videodaten erfolgt über ein einfaches grafisches Menü, das auf dem Fernseher dargestellt wird und das mittels beigelegter Fernbedienung gesteuert wird. Damit sollen sich Musikwiedergabe, Slideshows sowie - sofern vom PC unterstützt - Videowiedergabe und Videoaufzeichnung direkt von der Wohnzimmercouch aus steuern lassen.

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Die Videofunktionalität soll nur in Verbindung mit einem PC mit TV-Tuner und Sonys einigen VAIO-PCs seit Ende 2002 beiligender Videorekorder-Software "Giga Pocket Personal Video Recorder" genutzt werden könnem. Diese streamt Live-Fernsehbilder und bereits aufgezeichnete Videos über das Netzwerk zum RoomLink. Mittels RoomLink-Fernbedienung soll der PC bzw. Giga Pocket PVR auch direkt zur Aufzeichnung von Fernsehsendungen bewegt werden können, ohne zur Programmierung extra zum PC laufen zu müssen.

Ob Sony seine Giga Pocket PVR auch einzeln vertreiben und so auch mit PCs anderer Hersteller nutzbar machen wird, ist noch nicht bekannt. Bisher hat Sony seine den VAIO-PCs beiliegende Software noch nicht einzeln vertrieben, so dass erstmal nicht davon auszugehen ist. Sony selbst bewirbt in der RoomLink-Ankündigung natürlich nur seine eigenen PCs und Notebooks, wobei auch hier nur die entsprechend ausgestatteten Geräte die Video-Funktionalität nutzen können.

Zu Installation auf dem PC liegen dem RoomLink die zur Erstellung von MPEG2-Filmen gedachte VAIO Media Software (Version 2.0), die VAIO Media Platform Version 2.0 und die Audiosoftware SonicStage 1.5 bei. Zum Anschluss ans Heimnetzwerk liegt ein 5-Meter-Ethernet-Kabel bei, es kann jedoch - wie bei allen Ethernet-fähigen Geräten - auch ein optionaler Ethernet-nach-WLAN-Adapter angeschlossen werden, um drahtlos ins Heimnetz zu gelangen. Dann könnte es jedoch bei MPEG2-Streams mit mehr als 5 oder 6 Mbps zu Engpässen kommen, wenn nur ein 11-Mbps-WLAN genutzt wird. Letzteres erreicht in der Praxis bei guter Verbindung selten mehr als 5 bis 6 Mbps.

Sonys RoomLink Network Media Receiver soll ab Februar in den USA für 200,- US-Dollar zu haben sein.

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