Microsoft zeigt Armbanduhren mit Internet-Anbindung
SPOT-Uhren empfangen drahtlos Textmitteilungen und Nachrichten
Auf der Keynote zur am 9. Januar startenden CES in Las Vegas stellte Chairman und Chief Software Architect von Microsoft, Bill Gates, die so genannte Smart Personal Objects Technology (SPOT) vor, womit künftige Armbanduhren ausgestattet sein sollen. Dadurch mutieren Armbanduhren zu Messaging-Geräten und Microsoft nimmt so Einzug in den Uhrenmarkt. Erste Geräte sollen von Fossil, Suunto und Citizen im Herbst 2003 in den USA auf den Markt kommen.

Fossil-Uhr
Armbanduhren mit Smart Personal Objects Technology (SPOT) verwenden eine neue Übertragungstechnik namens DirectBand, die Textmitteilungen drahtlos an die Uhr übermittelt. So empfängt man über eine solche Armbanduhr persönliche Mitteilungen, Wetterberichte, Sportergebnisse, Aktienkurse, Verkehrsinformationen, Pressenachrichten oder Kalenderinformationen, wobei der Nutzer den Inhalt der entsprechenden Kanäle über eine entsprechende Website selbst konfigurieren kann. Das soll garantieren, dass der Abonnent nur Informationen erhält, die ihn interessieren. Eingehende Nachrichten können eine Vibration auslösen, so dass man diskret über neue Mitteilungen informiert wird.
Weniger spektakulär ist die Atomuhr-Funktion, so dass sich die Zeit automatisch korrekt einstellt, auch wenn man eine Zeitzone wechselt. Zudem lässt sich das Display-Design über die Auswahl verschiedener Skins an die eigenen Wünsche anpassen. Die Display-Auflösungen sollen maximal 96 x 120 Bildpunkte betragen.

Citizen-Uhr
Microsoft entwickelte zusammen mit National Semiconductor einen kompakten Chipsatz, der die Anwendungen im ROM, einen ARM7-Prozessor, einen RAM-Baustein sowie einen Empfänger enthält, wobei besonderer Wert auf niedrigen Stromverbrauch, eine kompakte Größe und geringe Kosten gelegt wurde. Allerdings wurde weder ein grober Preisrahmen für derartige Geräte genannt noch eine ungefähre Akkulaufzeit verraten.
DirectBand entwickelte Microsoft zusammen mit SCA Data Systems, wobei für den Aufbau des Netzwerks Microsoft auf die Kooperation mit großen Netzanbietern wie Clear Channel Communications, Entercom Communications, Greater Media und Rogers Communications setzt. So sollen die Städte und 100 bevölkerungsreichsten Gegenden in den USA sowie die 14 größten Städte Kanadas mit dieser neuen Technik ausgerüstet werden.

Suunto-Uhr
Die Uhrenhersteller Fossil, Suunto und Citizen wollen noch bis zum Herbst 2003 passende Geräte auf den Markt bringen. Die Uhren von Suunto sollen dabei zusätzlich Herzschlag, Luftdruck und Höhenlage anzeigen können. Microsoft plant für die Zukunft, die SPOT-Technik auch in Wecker oder Schlüsselbunde zu integrieren. Da die verwendete Übertragungstechnik derzeit nur in den USA und Teilen Kanadas geplant ist, bleibt fraglich, ob diese Geräte in absehbarer Zeit auch den Weg nach Deutschland oder Europa finden.
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Ein Single?
ja stimmt sorry !
Wem das wichtig ist: Bitte gern! Muss er halt mit dem Miniteil rumfummeln. Ohne...
Ist doch schon ein alter Hut: James Bond hat sowas ähnliches schon vor über 30 Jahren...