IBM bietet Supercomputing on demand als Mietleistung

Erdöl-Unternehmen stellt Geschäftsmodell mit Hilfe von E-Business on demand vor

IBM hat ein neues Modell vorgestellt, wie Unternehmen Supercomputing-Leistung nutzen können, ohne die damit verbundenen festen Kosten tragen zu müssen. Kunden haben ab sofort die Möglichkeit, die gewünschte Supercomputing-Leistung auf Abruf zu beziehen. In diesem Fall müssen sie die auf Power- oder Intel-Prozessoren basierenden Rechner-Cluster nicht kaufen und bezahlen lediglich für die benötigte Kapazität und Dauer der Rechnerleistung.

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Als erster Kunde nutzt das amerikanische Erdöl-Explorationsunternehmen Petroleum Geo-Services PGS Supercomputing on Demand zur Lokalisierung und Erforschung von Erdölfeldern. Der neue Service von IBM unterstützt Unternehmen bei der Wandlung in Organisationen, die dem transparenten und schnell reagierenden Systems des Internets gleichen. Durch die Bereitstellung von virtualisierten Ressourcen, die Kunden nach Bedarf beziehen können, bietet Supercomputing on Demand nach IBM-Darstellung die Möglichkeit, fixe Kosten in variable Kosten umzuwandeln und Rechenleistung genau den Anforderungen der Kunden anzupassen.

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Bestimmte Branchen wie zum Beispiel die Erdölindustrie, Filmindustrie und Biowissenschaften benötigen die Leistung von Supercomputern nur für begrenzte Zeiten innerhalb ihrer Produktionszyklen. Zwischenzeitlich werden die Supercomputing-Ressourcen kaum oder gar nicht genutzt. In der Filmindustrie brauchen die Studios in Hollywood heute zum Beispiel massive Rechenleistung, um Animationen zu erstellen. Ist der Film fertig gestellt, verschwindet dieser Bedarf. Supercomputing on Demand wurde entwickelt, um Kunden die neueste Technologie zur Lösung von anspruchsvollen Rechenproblemen an die Hand zu geben und dabei lediglich für die benötigte Rechnerleistung und Kapazität bezahlen zu müssen.

"Seismic Imaging ist eine Technik, die die neuesten, numerisch intensiven Anwendungen nutzt, aber auch unter hohem Kostendruck steht. Wir waren auf der Suche nach einem flexibleren Geschäftsmodell, das Rechenanforderungen in Spitzenzeiten berücksichtigt, schnelle Reaktion gegenüber unseren Kunden ermöglicht und dabei gleichzeitig die langfristigen, zunehmenden Kostenverpflichtungen für PGS reduziert", so Chris Usher, President von Global Data Processing. "Durch die Zusammenarbeit mit IBM können wir jetzt in Echtzeit skalieren, um dringende Anfragen nach Tiefwasser Imaging Solutions zu erfüllen. Der neue On-demand-Service passt genau zu unseren Anforderungen und könnte auch die Produkteinführungszeit für neue Technologien beeinflussen, die für kurze Zeiten intensive Rechenleistung benötigen", fuhr Usher fort.

"Kunden in vielen Branchen benötigen immer wieder kurzfristig Zugriff auf Rechenleistung im großen Umfang", so Francis Kuhlen, IBM Vice President and Director Enterprise Systems Sales, Central Region. "Dieses Supercomputing-Angebot wird bestehende Geschäftsmodelle verändern. Die Fähigkeit, Supercomputing-Leistung je nach Bedarf zu kaufen, versetzt Unternehmen in die Lage, bei Server-Wartung und -Management Kosten zu sparen und ihre Infrastruktur schnell den gegebenen Geschäftsanforderungen anzupassen."

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IBM will künftig große Power- und Intel-Prozessor-basierte Supercomputer-Grids aufbauen, um die neuen E-Business-on-demand-Angebote zu unterstützen. Die erste IBM-Supercomputing-Hosting-Anlage wird in Poughkeepsie, N.Y., stehen und mit weiteren nationalen und internationalen Anlagen vernetzt.

Um die nötige Prozessorleistung für Supercomputing on demand bereitzustellen, wird IBM ein Grid aus Intel- und Power-Prozessoren aufbauen. Dieses Grid wird hunderte von IBM-eServer-p655-Systemen umfassen, einen Unix-Server, der bis zu 128 Power4-Prozessoren in einen einzelnen Frame aufnehmen kann, einen Linux-Cluster mit IBM-eServer-x335- und x345-Systemen sowie Rack-Server mit Intel-Xeon-Prozessoren.

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ProMainFrame 10. Jan 2003

Das neue daran ist nicht die verteilte Rechenleistung sonder das Mieten, Leute...

pauli 09. Jan 2003

Das war auch mein erster Gedanke, als ich den Artikel gelesen hatte...

irata 09. Jan 2003

Hä? Aus alt mach neu? War das nicht bis tief in die 70er hinein so üblich, daß man...

ThadMiller 09. Jan 2003

wow, freu mich schon drauf meine Bryce Bilder,-Animationen so rendern zu lassen ;-) Thad...



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