PHP 4.3.0 mit zahlreichen neuen Funktionen
Wird PHP als Server-Modul übersetzt, wird nun standardmäßig auch eine Kommandozeilen-Version (CLI) installiert, die vor allem zur Entwicklung von Shell-Erweiterungen und Desktop-Applikationen nützlich sein soll. Im Gegensatz zur anderen Server-APIs gibt die CLI-Version keine Header aus und wird per Default im Quiet-Mode gestartet. Auch werden Fehlermeldungen nicht in HTML, sondern als Plain-Text ausgegeben.
Zudem wird PHP jetzt gebündelt mit der GD2-Bibliothek zur Erstellung von Grafiken ausgeliefert und intern die Behandlung von Stream-APIs vereinheitlicht. So werden nun Dateien, Pipes, Socket oder andere I/O-Ressourcen gleich behandelt. Auch hat man PHP ein neues, portableres und ressourcenschonenderes Build-System spendiert.
Darüber hinaus wurde die Performance einiger String-Funktionen gesteigert, der Apache-2-Filter verbessert, auch wenn dieser weiterhin als experimentell gilt, neue SAPIs integriert und PHP eine neue verbesserte Test-Suite zur Seite gestellt. Aber auch die Zend-Engine, das Kernstück von PHP, wurde überarbeitet.
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