Xbox-Linux-Projekt geht in die nächste Runde
In der am vergangenen Wochenende online gegangenen Beschreibung zur Projektphase B stehen verschiedene Ansatzpunkte beschrieben, mit denen man den Xbox-Kopierschutz legal austricksen könnte, um eigenen Code auf der Spielekonsole auszuführen. Ansatzpunkte sind es, zum einen gezielt Buffer Overflows in kritischen Bereichen, etwa im USB-Stack, in der DVD-Player-Software oder im Netzwerk-Code der Xbox, zu erzeugen und danach eigenen Code ausführen zu können. Zum anderen zieht man in Erwägung, Microsofts geheimen Schlüssel für die Signierung von autorisiertem Code entweder durch ein noch aufzubauendes Distributed-Computing-Projekt mit geballter Rechenleistung zu knacken. Alternative könnte eine bereits signierte XBE-Datei (Ausführbare Xbox-Datei) verändert werden, um danach eigenen Code ausführen zu können. Alle Methoden sollen dabei legal bleiben, um weder die Rechte von Microsoft noch die seiner Partner zu verletzen, wodurch das Linux-Projekt rechtlich unangreifbar sein soll.
Näheres zum Xbox-Linux-Projekt findet sich auf der offiziellen Website xbox-linux.sourceforge.net(öffnet im neuen Fenster). Mehr über Linux auf der Xbox kann man am 29. Dezember 2002 auf dem 19. Chaos Communication Congress ("Out Of Order") im Rahmen des Vortrags "Its my box: how the hardware and software traps in the Xbox were beaten and Linux installed(öffnet im neuen Fenster)" erfahren. Die Referenten sind Michael Steil, Andy Green und Milosch Meriac vom Xbox-Linux-Projekt-Team.
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