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Microsoft veröffentlicht DirectX 9

Update verspricht deutlich realistischere 3D-Grafik in künftigen Spielen

Microsoft hat seine insbesondere von Spielen genutzte Multimedia-Programmierschnittstelle DirectX nun in der Version 9 fertig gestellt und zum Download freigegeben. Insbesondere kommende 3D-Spiele sollen damit deutlich realistischere Grafik darstellen können, zumindest wenn sie die einen deutlichen Qualitätsschub versprechenden DirectX-9-Neuerungen auch unterstützen und im Rechner der Spieler auch voll DirectX-9-fähige Grafikhardware steckt.

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Die wichtigste Neuerung von DirectX 9 bzw. dessen für 3D-Grafik zuständiger Teil Direct3D, ist die Einführung einer High-Level Shader Language (HLSL). Die spezielle, C-ähnliche Programmiersprache entbindet Programmierer erstmals davon, Pixel- und Vertex-Shader-Effekte als Assembler-Programme direkt für die einzelnen Grafikchips zu entwickeln. Um die Vorteile der HLSL auch nutzen zu können, hat Microsoft den möglichen Umfang von Pixel- und Vertex-Shader-Programmen angehoben sowie Funktionen wie Schleifen, Sprünge und Subroutinen eingeführt.

Inhalt:
  1. Microsoft veröffentlicht DirectX 9
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Auch bei den 3D-Meshes gibt es Neues, erstmals wird das von Matrox entwickelte Hardware Displacement Mapping (HDM) als Standard-Funktion eingeführt. Beim Displacement Mapping werden einfache Texturen ("Displacement Maps") zur Speicherung von Höhenprofilen genutzt, die mit einem Basisgitternetz verbunden beispielsweise zu verblüffend realistisch gerenderten 3D-Landschaften führen - das Verfahren ist bereits aus einigen Render-Programmen bekannt. Aus der Spieleentwickler-Szene waren dazu bisher sowohl positive als auch ablehnende Stimmen zu hören. Ablehnende deshalb, da die durchaus interessante 3D-Funktion einige Probleme etwa beim Schattenwurf mit sich bringt.

Um die neuen Funktionen auch voll ausnutzen zu können, müssen Grafikkarten allerdings Pixel-und Vertex-Shader-Einheiten mit der Versionsnummer 2.0 besitzen. Im Moment sind das nur Grafikkarten mit ATIs Radeon 9500 (Pro) und Radeon 9700 (Pro). Matrox Parhelia unterstützt nur die neuen Vertex-Shader-Effekte, der Pixel-Shader (Version 1.3) unterstützt aber nur DirectX-8.1-Effekte. Teilweise über die DirectX-9-Standardanforderungen hinaus geht Nvidias GeForceFX-Grafikprozessor: Er unterstützt noch längere und komplexere Pixel- und Vertex-Shader-Programme, was allerdings noch seinen Wert zeigen muss, da viele Spielehersteller sich wohl eher an die Standard-DX9-Features halten werden. Im Gegensatz zu den erwähnten ATI- und Matrox-Chips hat Nvidia dem Displacement Mapping keine Hardwareunterstützung zukommen lassen, sondern unterstützt dieses Feature nur per Software/Shader, da man ihm - wie auch einige Spieleentwickler - nicht so viel Bedeutung beimisst. GeForceFX-Grafikkarten werden erst ab Januar/Februar 2003 im Handel für voraussichtlich 450-500 Euro erhältlich sein. Einen Überblick über bereits erhältliche 3D-Grafikkarten und deren Leistung findet sich in unserem Grafikkarten-Vergleichstest vom 19. Dezember 2002.

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Chroma 12. Feb 2003

hmmm. bei mir läuft 3DMark2001 SE seit ich DirectHell 9 drauf habe nicht mehr :( Und...

Jovanni 07. Jan 2003

Hi, ich bin am überlegend ob DX9 unter W98SE installiere. Hat jemand ein Vorschlag? Ist...

DerBesamer 23. Dez 2002

Ich will auch wissen wo der P V geblieben ist !

DerBestimmer 22. Dez 2002

bla bla bla


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