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Spieletest: Autobahn Raser IV - Das Grauen fährt weiter

Neuer Teil der Rennspielreihe erhältlich. Die Autobahn-Raser-Reihe gehört zu der Art von Spieleserien, die den Entwicklern hochklassiger, aber kommerziell erfolgloser Spiele die Tränen in die Augen treiben: Trotz eher schlichtem Gameplay und zahlreichen Verrissen in der Fachpresse verkauften sich die bisherigen drei Teile extrem erfolgreich. Seit kurzem ist nun der vierte Aufguss erhältlich.
/ Thorsten Wiesner
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"Wir haben sehr viele Euro in die neueste Technik investiert und können inzwischen mit den Highend-Rennspielen locker mithalten" , meint Hans Lange, Europamanager von Davilex, und fügt selbstbewusst hinzu: "Nur unser Raser macht den meisten Auto-Fans viel mehr Spaß." In der Praxis merkt man davon allerdings wenig, prinzipiell wird dem Spieler das Gleiche geboten wie schon in den Vorgängern.

Wieder rast man so über die Autobahnen und durch die Innenstädte diverser deutscher und internationaler Metropolen, darunter natürlich Berlin, Hamburg und München. Angeblich wurden hierfür die Strecken und Straßen Meter für Meter abfotografiert, digitalisiert und animiert, praktisch erinnern die Kurse zwar an die originalen Vorbilder, wirken grafisch aber sehr schlicht und nehmen es mit dem Realismus auch nicht allzu genau.

Viel problematischer ist allerdings die Tatsache, dass sich die diversen anwählbaren Boliden kaum vernünftig auf der Straße halten lassen - vor allem die hektische Lenkung sorgt dafür, dass man enge Kurven nicht ohne Verlassen der Strecke oder Drehungen des eigenen Wagens meistern kann. Die rudimentäre Soundkulisse untermalt das traurige Geschehen dafür passend.

Fazit:
Wie schon die Vorgänger bietet auch der vierte Teil der Autobahn-Raser-Reihe zum Preis von 20,- Euro ein absolut unterdurchschnittliches und fade präsentiertes Gameplay - einem großen Verkaufserfolg dürfte somit auch diesmal nichts im Wege stehen.


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