Pinnacle kauft Steinberg
Beide Unternehmen gehen davon aus, dass die Übernahme bereits in den ersten Januar-Tagen 2003 abgeschlossen sein wird. Der Gesamtkaufpreis beläuft sich auf 24 Millionen US-Dollar. 8 Millionen US-Dollar des Kaufpreises werden in bar, die restlichen 16 Millionen US-Dollar in Aktien von Pinnacle Systems bezahlt. Durch die Übernahme erhält Pinnacle Systems das gesamte geistige Eigentum, die Rechte an allen Produkten und der gesamten Software sowie alle anderen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten der Firma.
"Unser strategisches Ziel ist es, einer der weltweit wichtigsten Anbieter von digitalen Multimedia-Produktionen zu werden. Mit der Übernahme von Steinberg kommen wir diesem Ziel ein großes Stück näher, denn anknüpfend an die großen Erfolge von Pinnacle im Bereich Video-Editing werden wir nun zusammen mit Steinberg den Markt für Audioproduktionen erschließen. Unseren Schätzungen nach besitzt alleine der Audio-Consumer-Bereich ein Marktpotenzial von über 200 Millionen US-Dollar - und dieser Markt wächst weiter" , so Georg Blinn, Geschäftsführer von Pinnacle Systems.
Steinberg ist bereits das 17. Unternehmen, das Pinnacle Systems übernommen hat. Zuletzt kaufte man den Mitbewerber Fast Multimedia und des auf CD- und DVD-Erstellung spezialisierten Dortmunder Unternehmens VOB. Durch die Übernahme von Steinberg beschäftigt Pinnacle inzwischen knapp 300 seiner weltweit 900 Mitarbeiter in Deutschland, wo an den Standorten München, Braunschweig, Dortmund und künftig auch Hamburg ein Großteil der internationalen Entwicklung stattfindet.
"Wir werden unsere sich ideal ergänzenden Produktportfolios aufeinander abstimmen und erweitern und damit unseren Kunden einen wirklichen Mehrwert bieten. Selbst die Vertriebswege decken sich in fast allen Bereichen - ich sehe eigentlich nur Vorteile für beide Unternehmen" , so Manfred Rürup, Vorstandsvorsitzender der Steinberg Media Technologies AG.
Zu den bekanntesten Produkten von Steinberg zählt die Software Cubase.



