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Starker Anstieg der Erwerbstätigen in IuK-Berufen

Statistisches Bundesamt veröffentlicht Blickpunkt-Band Informationsgesellschaft. In Deutschland gab es nach Ergebnissen des Mikrozensus im April 2001 1,6 Millionen Erwerbstätige in Berufen des Informations- und Kommunikationssektors (IuK-Sektor), das teilt das Statistische Bundesamt mit. Gegenüber April 1995 ist deren Zahl um 31 Prozent gestiegen.
/ Jens Ihlenfeld
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Der Anstieg der Erwerbstätigen im Informations- und Kommunikationssektor sei vor allem auf die Zunahme von Personen zurückzuführen, die einen IT-Beruf ausüben, z.B. Softwareentwickler oder DV-Beratungs- und Vertriebsfachleute. Gegenüber 1995 stieg die Erwerbstätigenzahl in dieser Branche um 45 Prozent.

Berufe im Informations- und Kommunikationssektor werden dabei nach wie vor überwiegend von Männern ausgeübt. Im Jahr 2001 waren rund 74 Prozent der Erwerbstätigen in diesem Bereich Männer, jedoch erhöhte sich die Zahl der Frauen in IuK-Berufen gegenüber 1995 um fast 26 Prozent, das berichtet das Bundesamt in seinem neuen Blickpunkt-Band "Informationsgesellschaft".

Danach wurden von Deutschland im Jahr 2001 Erzeugnisse der Telekommunikation im Wert von 19,5 Milliarden Euro exportiert und für 19,2 Milliarden Euro importiert. Gegenüber 1995 haben sich die Ausfuhren und die Einfuhren mehr als verdoppelt. Hier hat sich vor allem der florierende Handel mit Mobiltelefonen niedergeschlagen, begünstigt durch den Preisrückgang beim Mobiltelefonieren.

Der 150-seitige Band "Im Blickpunkt: Informationsgesellschaft" (ISBN 3-8246-0650-X) ist zum Preis von 12,80 Euro sowohl im Buchhandel als auch im Internet-Shop(öffnet im neuen Fenster) des Statistischen Bundesamtes erhältlich.


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