Deutsche Bank und IBM unterzeichnen Outsourcing-Vertrag
Der auszulagernde Bereich der IT-Infrastruktur erstreckt sich auf Rechenzentren und kleinere Serverstandorte in Deutschland, Belgien, Italien, Luxemburg, Polen, Portugal, Schweiz und Spanien. IBM will die in den betreffenden Ländern tätigen Deutsche-Bank-Mitarbeiter übernehmen und im Rhein-Main-Gebiet ein neues Datenzentrum errichten.
Als Teil der europäischen Infrastruktur soll dieses neue Leistungszentrum der Deutschen Bank und weiteren IBM-Kunden einen unterbrechungsfreien Betrieb sowie Dienstleistungen mit hoher Verfügbarkeit anbieten. Die vorgesehene Transaktion steht unter dem Vorbehalt der entsprechenden Gremien und Aufsichtsbehörden.
Hermann-Josef Lamberti, Chief Operating Officer der Deutschen Bank: "Die Deutsche Bank erwartet Kostenersparnisse von rund 1 Milliarde Euro über einen Zeitraum von zehn Jahren, vor allem durch Umwandlung bisheriger Fixkosten für den Betrieb unserer eigenen Rechenzentren in nutzungsabhängige, variable Kosten. Darüber hinaus sind wir zuversichtlich, dass unsere Mitarbeiter zu einem Partner wechseln, der ihnen in ihrem spezifischen Tätigkeitsfeld bessere Entwicklungsmöglichkeiten bietet, als wir sie ihnen als Bank bieten können."
"Wir freuen uns darauf, in Partnerschaft mit der Deutschen Bank den größten Outsourcing-Vertrag einzugehen, der jemals in Deutschland von IBM abgeschlossen wurde" , sagte Frank Kern, General Manager, IBM Global Services, EMEA. "Wir werden der Deutschen Bank Technologie auf dem neuesten Stand zur Verfügung stellen, so dass sie ihre Kosten senken und sich auf ihre Kerngeschäftsfelder fokussieren kann."



