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Lancom bringt neuen Profi-WLAN-Access-Point

Neue Basisstation mit erweiterten Sicherheitsfunktionen. Die Lancom Systems GmbH hat mit der Auslieferung ihres bereits im Oktober 2002 angekündigten 11-Mbps-WLAN-Access-Points "Lancom 3050 Wireless" begonnen. Das für den professionellen Einsatz gedachte Gerät lässt sich mittels PC-Card-Steckplatz auch auf 54-Mbps-WLAN (802.11a/802.11g) aufrüsten bzw. um eine zweite, unabhängige Funkzelle erweitern. Integriert ist zudem ein DSL-Router mit zwei 10/100-Mbps-Ports (switched) und integrierter Stateful-Inspection Firewall sowie optionalem VPN-Gateway.
/ Christian Klaß
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Über die optionale VPN-Funktion können sowohl die WLAN-Funkstrecke mittels IPSec-over-WLAN verschlüsselt als auch sichere VPN-Verbindungen über das Internet zum Beispiel zur Filialanbindung hergestellt werden. Zum Aufbau der IPSec-over-WLAN-Verbindungen wird ein kostenloser VPN-Client für Windows-2000- und Windows-XP-Rechner bereits mitgeliefert.

Mit dem integrierten Funkmodul und dem zweiten Cardbus-Interface können laut Lancom auch zwei unabhängige Funkzellen parallel betrieben werden, wodurch eine Verdoppelung der Übertragungskapazitäten oder der gleichzeitige Betrieb von unterschiedlichen Funkstandards erreicht werden kann. Entsprechende Lancom-AirLancer-Funk-Netzwerkkarten für den IEEE-802.11a-Standard (54 Mbps) werden laut Hersteller im ersten Quartal 2003 lieferbar sein.

Neben der Stateful-Inspection Firewall mit Intrusion-Detection und Denial-of-Service-Schutz zählen IP Quality-of-Service und Traffic-Shaping zu den Funktions-Highlights des Lancom 3050 Wireless. Weitere Sicherheitsfunktionen wie zum Beispiel WEPplus, IEEE-802.1x und RADIUS sind ebenfalls implementiert.

Der Lancom 3050 Wireless soll ab sofort zum empfohlenen Verkaufspreis von 929,- Euro verfügbar sein. Die Kosten für die VPN-Software-Option sind gestaffelt: Ein nutzbarer VPN-Kanal (von 25 konfigurierbaren) kostet 249,- Euro, sollen es 25 gleichzeitig nutzbare VPN-Kanäle (von 50 konfigurierbaren) sein, werden 499,- Euro fällig.


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