Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Spieletest: Mario Party 4 - Virtuelles Brettspielvergnügen

Neuer Multiplayer-Titel für den GameCube. Bereits zum vierten Mal laden Mario und Freunde in Mario Party 4 zum virtuellen Brettspiel ein, wobei der vierte Teil die erste Umsetzung für den GameCube ist. Wieder gilt es, in über 50 Mini-Spielen sein Geschick zu beweisen.
/ Thorsten Wiesner
Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)

amazon Affiliate

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.

Nachdem man sich entschieden hat, ob man lieber mit Mario, Yoshi oder einem der anderen bekannten Nintendo-Charaktere antritt, wählt man eines der sowohl optisch als auch spielerisch sehr unterschiedlichen Spielbretter an und entscheidet sich für die zu spielende Rundenzahl. Danach wird per Knopfdruck gewürfelt und man betritt gemäß der Augenzahl eines der zahlreichen Bonus- oder Ereignisfelder, auf denen man Münzen erhält oder verliert, Pilze kaufen kann, mit denen man seine Größe ändert und so schneller vorrücken kann oder aber auch zu anderen Orten auf dem Feld transportiert wird. Am Ende jeder Runde findet dann zwischen den vier, wahlweise menschlichen oder von der CPU gesteuerten Teilnehmern, ein Mini-Spiel statt.

amazon Affiliate

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.

Die Mini-Spiele sind prinzipiell in mehrere Gruppen eingeteilt, da entweder jeder gegen jeden spielt oder aber unter den Spielern Allianzen gebildet werden, die dann gegeneinander antreten. Vielfalt ist auch hier wieder Trumpf: Mal müssen Basketbälle in Körben versenkt werden, dann benötigt man eine ruhige Hand, um mit dem Joypad eine Linie unter Zeitdruck nachzuzeichnen. In anderen Wettbewerben jagt man mit einer Wasserspritze einen Mitspieler mit Kerze und versucht, deren Flamme zu löschen, oder aber man muss durch zeitlich aufeinander abgestimmte Sprünge die Luft aus einem Kissen pressen.

amazon Affiliate

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.

Wie schon bei den Vorgängern macht dies alleine nur begrenzt Spaß – das simple Gameplay kann eine Person alleine trotz eigenem Solo-Modus kaum an die Konsole fesseln. Sobald man mindestens zu zweit spielt, ist aber Spaß pur angesagt. Wer eines der Mini-Spiele besonders lieb gewonnen hat, kann dieses dann übrigens auch jederzeit einzeln anwählen.

Grafik und Sound sind nett, aber nicht weiter erwähnenswert. Die Steuerung ist dafür Nintendo-typisch wieder sehr eingängig und schnell erlernt, fast alle Mini-Spiele versteht man bereits beim ersten Versuch.

Fazit:
Auch Mario Party 4 ist wie schon die Vorgänger wieder eine gelungene Alternative zu einem geselligen Brettspiel-Abend. Hat man wenigstens einen menschlichen Mitspieler zur Hand, entwickelt das Spiel schon bald auf Grund des Abwechslungsreichtums und der ständigen Interaktionen der Spieler untereinander eine große Faszination und weiß junge und alte sowie erfahrene und Gelegenheitsspieler gleichermaßen zu begeistern.


Relevante Themen