MandrakeSoft steigerte 2002 Umsätze um 31 Prozent
Der Nettoverlust des Linux-Unternehmens lag bei 6,1 Millionen Euro gegenüber 13,6 Millionen Euro Verlust im Jahr 2001. Sowohl die Retailverkäufe als auch die OEM-, Onlineverkäufe und die Umsätze aus dem Mandrake Linux User Club waren nach Angaben von Mandrake besonders lukrativ.
Die Onlineverkäufe im MandrakeStore sowie OEM-Umsätze und Umsätze über den Mandrake Linux Users Club machten 42 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Im Vorjahr lag der Anteil noch bei nur 11 Prozent. Die Handelsspanne bei diesen Vertriebskanälen sei deutlich höher als bei den Retail-Vertriebsformen, so MandrakeSoft. Doch auch im Retail-Bereich konnte man die Handelsspanne vergrößern. Die Betriebskosten konnte das Unternehmen um 42 Prozent gegenüber dem Vorjahr reduzieren.
Trotz der gesamtwirtschaftlichen Schwierigkeiten will MandrakeSoft seinen Break-Even erreichen. Das Kostensenkungsprogramm, das man im abgelaufenen Geschäftsjahr gestartet hat, soll seine vollständige Wirkung im Februar 2003 erreichen. Dann sollen die monatlichen fixen Betriebskosten bei nur noch 450.000 Euro liegen. Die Zahl der Vollzeitmitarbeiter soll dann bei 65 Personen liegen. Im März 2001 hatte man monatliche Kosten von 1,6 Millionen Euro zu bewältigen und die Zahl der Vollzeitstellen lag bei 150 Personen.