Zum Hauptinhalt Zur Navigation

MandrakeSoft steigerte 2002 Umsätze um 31 Prozent

Französischer Linuxdistributor reduziert Verluste. MandrakeSoft hat die Ergebnisse seiner Geschäftstätigkeit im Gesamtbilanzjahr 2002 veröffentlicht. Demnach wurden in den vergangenen zwölf Monaten 4,7 Millionen Euro umgesetzt nach 3,6 Millionen Euro im Vorjahr. Das Betriebsergebnis liegt bei minus 5,7 Millionen Euro gegenüber minus 13,4 Millionen Euro im Vorjahr.
/ Andreas Donath
Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)

Der Nettoverlust des Linux-Unternehmens lag bei 6,1 Millionen Euro gegenüber 13,6 Millionen Euro Verlust im Jahr 2001. Sowohl die Retailverkäufe als auch die OEM-, Onlineverkäufe und die Umsätze aus dem Mandrake Linux User Club waren nach Angaben von Mandrake besonders lukrativ.

Die Onlineverkäufe im MandrakeStore sowie OEM-Umsätze und Umsätze über den Mandrake Linux Users Club machten 42 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Im Vorjahr lag der Anteil noch bei nur 11 Prozent. Die Handelsspanne bei diesen Vertriebskanälen sei deutlich höher als bei den Retail-Vertriebsformen, so MandrakeSoft. Doch auch im Retail-Bereich konnte man die Handelsspanne vergrößern. Die Betriebskosten konnte das Unternehmen um 42 Prozent gegenüber dem Vorjahr reduzieren.

Trotz der gesamtwirtschaftlichen Schwierigkeiten will MandrakeSoft seinen Break-Even erreichen. Das Kostensenkungsprogramm, das man im abgelaufenen Geschäftsjahr gestartet hat, soll seine vollständige Wirkung im Februar 2003 erreichen. Dann sollen die monatlichen fixen Betriebskosten bei nur noch 450.000 Euro liegen. Die Zahl der Vollzeitmitarbeiter soll dann bei 65 Personen liegen. Im März 2001 hatte man monatliche Kosten von 1,6 Millionen Euro zu bewältigen und die Zahl der Vollzeitstellen lag bei 150 Personen.


Relevante Themen