Adobe behauptet sich in der Krise
Der Pro-forma-Gewinn (ohne Restrukturierungsaufwand, Goodwill- und sonstige Abschreibungen) lag im vierten Quartal 2002 bei 59,1 Millionen US-Dollar beziehungsweise 0,25 US-Dollar je Aktie. Für das gesamte Geschäftsjahr 2002 erreichte Adobe einen Umsatz von 1,165 Milliarden US-Dollar, im Geschäftsjahr 2001 lag dieser bei 1,23 Milliarden US-Dollar. "Wir freuen uns, dass wir nun wieder im Vergleich mit den Vorjahresquartalen ein Umsatzwachstum verzeichnen" , sagte Uwe Kemm, Geschäftsführer der Adobe Systems GmbH. "Auf der Grundlage einer starken und viel versprechenden Produktplanung rechnen wir auch im kommenden Jahr mit einem Umsatzwachstum."
Im vierten Quartal 2002 konnte Adobe den Gewinn auf 40,1 Millionen US-Dollar steigern (Vorjahresquartal: 34,3 Millionen US-Dollar). Im dritten Quartal 2002 wurde ein Gewinn von 47,2 Millionen US-Dollar erreicht. Für das gesamte Geschäftsjahr 2002 erzielte Adobe einen Gewinn von 191,4 Millionen US-Dollar (2001: 205,6 Millionen US-Dollar).
Der Gewinn pro Aktie beträgt inklusive der nicht-operativen Gewinne und Verluste 0,17 US-Dollar für das vierte Quartal 2002. Grundlage dieses Wertes sind 238,4 Millionen sich im Umlauf befindliche Aktien. Im vierten Quartal des Vorjahres lag der Gewinn pro Aktie bei 0,14 US-Dollar (Basis: 243,4 Millionen Aktien), im dritten Quartal 2002 waren es 0,19 US-Dollar (Basis: 243,4 Millionen Aktien).
Für das erste Quartal des Geschäftsjahres 2003 erwartet das Unternehmen einen Umsatz zwischen 275 und 290 Millionen US-Dollar, eine Bruttorendite von 91 Prozent und einen Pro-forma-Betriebsgewinn zwischen 25 und 26 Prozent. Für das gesamte Geschäftsjahr 2003 rechnet Adobe weiterhin mit einem Pro-forma-Betriebsgewinn von zirka 28 Prozent. Im ersten Quartal 2003 plant das Unternehmen, 22 bis 23 Prozent des prognostizierten Umsatzes in Forschung und Entwicklung zu investieren, 33 bis 34 Prozent in Vertrieb und Marketing. Für Verwaltung und allgemeine Ausgaben sind etwa 10 Prozent geplant.