Neues vom 3DMark: Bald auch 3D-Benchmark für DirectX 9
3D-Benchmark-Experte MadOnion.com heißt wieder Futuremark. Nachdem sich Futuremark auf Grund seiner Internet-fähigen Strategie Ende 1999 in MadOnion.com umbenannte, besinnt man sich nun – drei Jahre später – auf den alten Namen zurück. Als Grund dafür gibt man an, dass man den Firmennamen wieder an die erfolgreichsten PC-Benchmark-Produkte 3DMark und PCMark annähern wollte; bei den Benchmarks selbst hat MadOnion.com/Futuremark zeitgleich zur Umbenennung einiges Interessantes in Aussicht gestellt.
So wurden nicht nur Nachfolger für den beliebten Direct3D-8.1-Benchmark 3DMark 2001 SE und den System-Benchmark PCMark in Aussicht gestellt. Das Angebot soll in Zukunft um weitere Software zur Leistungsermittlung erweitert werden – etwa um Benchmarks für PDAs und modernere Mobiltelefone, über die es jedoch noch keinerlei Informationen gibt.
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Neue 3DMark- und PCMark-Versionen sollen jedoch als Erstes erscheinen. In Anbetracht dessen, dass Microsoft DirectX 9 in den nächsten Tagen veröffentlichen dürfte, wird auch ein entsprechender 3DMark mit Unterstützung für die neuen 3D-Effekte – wie sie bereits im Handel erhältliche Grafikkarten mit Grafikprozessoren von ATI (Radeon 9500 bis 9700 Pro) und Matrox (Parhelia) unterstützen – nicht mehr lange auf sich warten lassen. Futuremarks Executive Vice President of Sales and Marketing, Tero Sarkkinen, bestätigte dies gegenüber Golem.de: "Alles was ich sagen kann ist, dass man bei einem Blick auf die Beziehung zwischen neuen DirectX-Versionen und 3DMark-Einführungen eine recht große Übereinstimmung finden wird."
Futuremark will auch in Zukunft zweigleisig fahren und sowohl private als auch kommerzielle Nutzer ansprechen. Die von den Internet-fähigen Benchmarks gesammelten Leistungswerte wird man wie gehabt Herstellern und Händler in Form von Marketing-, Marktanalyse- und Support-Tools zur Verfügung stellen. So können etwa Hardwarevergleichsdatenbanken genutzt werden, um potenziellen Kunden Aufrüst- bzw. Kaufempfehlungen zu geben. Laut Sarkinnen verfügt Futuremark derzeit neben 30 Millionen Endanwendern über 100 Großunternehmenskunden, welche die angebotenen Produkte und Dienste nutzen.