Aufgeräumte PC-Arbeitsplätze sollen Produktivität fördern
Ein deutscher Büroangestellter wendet im Durchschnitt 29 Arbeitsstunden im Jahr auf, um die Ordnung am Arbeitsplatz wiederherzustellen, so die nicht-repräsentative Studie. Nicht nur Führungskräfte, sondern auch die betroffenen Mitarbeiter seien mit diesem Zustand unzufrieden. 66 Prozent der im Rahmen der Logitech-Untersuchung Befragten beschreiben ihren Schreibtisch als überfüllt und schlecht organisiert. Nahezu ein Fünftel der Arbeitskräfte erklärte, dass durch mehr Ordnung am Schreibtisch ihre Arbeitsproduktivität deutlich steigen würde.
Als eine der Hauptursachen wurden lange Kabel und störende Leitungen von PCs, Telefonen und Computerzubehör wie Mäusen und Tastaturen ermittelt, so der Hersteller von kabelbehafteten und kabellosen Eingabegeräten. Logitech erfuhr, dass sich auf deutschen Schreibtischen sichtbare Kabel in einer Länge von durchschnittlich drei Metern befinden. Die langen Kabel würden nicht nur unschön ausschauen, sondern gar die Effizienz (sic!) beeinträchtigen und auch eine Unfallgefahr am Arbeitsplatz darstellen...
Kabelloses PC-Zubehör, mit dem sich das Durcheinander auf den Schreibtischen verringern lässt, wurde von zwei Dritteln der Befragten als Heilsweg favorisiert. Für Führungskräfte, die ihre Mitarbeiter durch verbesserte Arbeitsbedingungen motivieren möchten, ist dies die Maßnahme, die am meisten Erfolg versprechen soll. Dicht danach folgt die Anschaffung neuer Monitore, was sich 66 Prozent wünschen, und größere Schreibtische, wie von 16 Prozent angegeben.
Die Untersuchung wurde nach Angaben von Logitech in 16 europäischen Ländern durchgeführt und brachte ans Licht, dass die Briten und Portugiesen am meisten mit der Unordnung auf ihren Schreibtischen kämpfen. Glück im Unglück haben die Deutschen: Sie besitzen nach Selbstauskunft zusammen mit den Dänen die übersichtlichsten Arbeitsplätze.



