Postrelationale Datenbank für die Apple-Macintosh-Plattform
Mit dem postrelationalen DBMS lassen sich auch neue Web-Anwendungen entwickeln, die hohe Anforderungen an die Performance bei der Transaktionsverarbeitung sowie an die Skalierbarkeit stellen. Auf Grund seiner multidimensionalen Architektur soll Caché den Mac-Entwicklern erlauben, sowohl SQL-basierte als auch objektorientierte Unternehmenssysteme zu erstellen, die auch hohen Leistungsansprüchen genügen.
Das DBMS enthält Bit-Map-Indizes, mit denen komplexe Echtzeit-Analysen mit Zugriff auf zeitaktuelle Daten auch in transaktionsverarbeitenden Systemen möglich sein sollen. Mit SOAP (Simple Object Acess Protocol), WSDL (Web Service Description Language) und XML unterstützt Caché ebenso wie .NET- und Java- Entwicklungsumgebungen für Web Services.
Durch automatische Bean Managed Persistence will Caché die Entwicklung mit der Java 2 Enterprise Edition erleichtern. Mit einer neuen Distributed Concurrency Engine und der Unterstützung eines massiven Distributed Cache Memories bietet ECP nach Herstellerangaben eine hohe Performance und Skalierbarkeit für Multi-Server-Konfigurationen.
Caché läuft auch unter Windows, OpenVMS sowie auf zahlreichen UNIX-Plattformen wie IBM AIX, HP-UX von Hewlett-Packard, Tru64 UNIX, Sun Solaris und Linux.
Caché für MacOS X ist nach Angaben des Herstellers ab Anfang 2003 verfügbar. Die Preise reichen von 240,- Euro für Stand-alone-Systeme mit einem Benutzer bis zu 1.495,- Euro pro Benutzer bei Caché Enterprise für den unternehmensweiten Einsatz auf beliebigen Servern.