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Test: Tungsten T - erster PDA mit neuem PalmOS 5 (Update)

Tungsten T mit 144-MHz-ARM-Prozessor, Bluetooth und transflektivem Farb-Display

Mit dem Tungsten T bringt Palm den ersten verfügbaren PDA mit dem neuen PalmOS 5 auf den Markt, der nun nicht mehr mit einem Dragonball-Prozessor, sondern mit einer ARM-CPU arbeitet. Das macht den Tungsten T zum schnellsten PalmOS-Gerät auf dem Markt, kostet aber auch empfindlich viel Akkuleistung. Zu den weiteren Besonderheiten des PDAs mit Farb-Display zählt ein 5-Wege-Navigationsknopf und ein integriertes Bluetooth-Modul, um drahtlos Kontakt zu anderen Bluetooth-tauglichen Geräten aufzunehmen. Im Test wurden bereits die ersten kleinen Software-Helferlein speziell für den Tungsten T gewürdigt, die zum Teil dringlich benötigte (Komfort-)Funktionen nachliefern.

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Tungsten T
Tungsten T
Mit PalmOS 5 halten ARM-Prozessoren Einzug in die PalmOS-Welt, denn das neue PDA-Betriebssystem arbeitet ausschließlich mit dieser Plattform und nutzt nicht mehr die bisherigen Dragonball-CPUs von Motorola. Der Tungsten T kommt mit dem OMAP1510-Prozessor von Texas Instruments auf eine Taktrate von 144 MHz, in dem ein ARM9-Kern sowie ein DSP-Chip für Grafik, Sound und Schnittstellen steckt. Auch wenn die Dragonball-Prozessoren in die Jahre gekommen sind, erfüllen sie die üblichen PDA-Funktionen nach wie vor mit ordentlicher Geschwindigkeit und gehen nur bei rechenintensiven Multimedia-Aufgaben in die Knie. Sony hat seinen MP3- und Video-fähigen Clié-Modellen daher passende Decoder-Chips spendiert, um entsprechende Multimedia-Dateien abspielen zu können. Der Tungsten T schafft das ganz ohne Zusatz-Chips, wie erste Audio-Player beweisen, wie etwa der kostenpflichtige PocketTunes oder die Freeware AeroPlayer zur Wiedergabe von Ogg-Vorbis-Dateien. Der erste MP3-Player lässt noch auf sich warten, wurde aber bereits von Real angekündigt. Zum Lieferumfang zählt solche Software - anders als bei Sony - hingegen nicht.

Als auffälligste Neuerung besitzt der Tungsten T einen Knopfbereich mit Navigationstaste und den üblichen vier Hardware-Buttons über dem Graffiti-Feld, der sich aufschieben lässt und so das Graffiti-Feld zur Nutzung freilegt. Damit fällt der Neuling in geschlossenem Zustand mit 102 x 75 x 15 mm etwas kleiner, aber auch ein wenig dicker aus als ein Palm Vx oder m515. Das solide Metall-Plastik-Gehäuse verleiht dem Gerät eine recht hohe Wertigkeit, auch wenn sich zwangsläufig die Frage aufdrängt, wie der Schiebemechanismus auf Dauer mit Schmutz und Staub klarkommt. Auch wenn der aufgeschobene Knopfbereich bei Nutzung des Graffiti-Feldes nicht stört, muss man sich erst an das Schiebeverfahren gewöhnen. Wer sich partout nicht damit anfreunden kann, findet mit NewPen und Graffiti Anywhere bereits zwei verschiedene kostenlose Tools, die das gesamte Display zum Graffiti-Feld machen und sich nur in der Aktivierung des Display-Graffitis unterscheiden.

Mit geöffneter Klappe
Mit geöffneter Klappe
Vollends überzeugen kann nach mittlerweile drei Anläufen endlich das in einem Palm-PDA verwendete Transflektiv-Display: War das Farb-Display im m505 noch eine große Enttäuschung, entsprach der Transflektiv-Bildschirm im m515 den Gebrauchserwartungen. Das Tungsten-Display räumt nun auch die letzten Kritikpunkte beiseite und erreicht damit das Qualitäts-Niveau der vorbildlichen Sony-Modelle. Das Display mit 65.536 Farben ist sehr gleichmäßig und kräftig ausgeleuchtet, wobei sich die Helligkeit wieder stufenlos regeln lässt, jedoch nur mit geringen Abstufungen. So leuchtet selbst die niedrigste Stufe noch sehr stark, was bei dunkler Umgebung etwas unpraktisch ist. Bei hellem Tageslicht kann man hingegen komplett auf die Beleuchtung verzichten, was wertvollen Akkustrom spart. Der positive Eindruck des Tungsten-Displays wird noch dadurch verstärkt, dass PalmOS 5 die hohen Auflösungen von 320 x 320 Bildpunkten unterstützt, was bisher ausschließlich in den Clié-Modellen von Sony zu finden war. Unverständlich bleibt, warum Palm auch beim Tungsten T das Graffiti-Feld wieder unbeleuchtet lässt, wo der m505 vorgemacht hat, welchen Nutzen dies in dunkler Umgebung bringt.

Test: Tungsten T - erster PDA mit neuem PalmOS 5 (Update) 
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Nukelar~Hase 20. Feb 2003

Defintiv. War es so schlimm im Usenet, oder warum kommen solche Ausrutscher immer wieder...

Christian Hermanns 13. Feb 2003

Zum ersten teil : 12 min entsprechen ca 3 mb die einelaufzeichnungen lassen sich ähnlich...

Michael Juhnke 13. Jan 2003

Wo ist bitte deine Quelle bezüglich Tinxo's Alter? Oder relativiert sich ein...

ois-isi 04. Jan 2003

... auch wenn ich bis zum m5xx alle wesentlichen Modelle gekauft habe, muß ich Dir...

ip (Golem.de) 02. Jan 2003

Hallo, die Sprachnotizen lassen sich auf dem Tungsten T mit der integrierten Software...


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