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Test: Tungsten T - erster PDA mit neuem PalmOS 5 (Update)

Geöffneter Graffiti-Bereich
Geöffneter Graffiti-Bereich
Auch die Einstellungen wurden komplett überarbeitet, zeigen sich wesentlich aufgeräumter und lassen sich über den Navigationsknopf steuern. Hier legt man auch fest, ob sich der Tungsten T automatisch ein- oder ausschaltet, wenn die Graffiti-Klappe geöffnet oder geschlossen wird. Größere Änderungen gab es bei der Konfiguration der Alarmtöne, die nun aus zwei vordefinierten Sets und einem individuell einstellbaren Set besteht. Hier weist man den fünf Hardware-Knöpfen einschließlich der Aufnahmetaste auch beliebige Programme zu, sofern diese sich im RAM-Speicher befinden. Mit Applikationen, die sich auf einer Speicherkarte befinden, funktioniert das leider immer noch nicht. Abhilfe schafft hier der alternative, kostenpflichtige Programmstarter Launcher X, der dies über Shortcuts realisiert. Über das neue Sternchen-Symbol im Graffiti-Bereich erreicht man nun aus jeder Applikation die Einstellungen, weswegen das bisher an dieser Position zu findende Taschenrechner-Feld verschwand.

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Auch an der LED-Alarmfunktion veränderte sich trotz heftiger Kritik nichts. Bei einem Alarm blinkt die LED nur dreimal kurz auf, was man leicht übersieht, wenn man nicht zufällig in diesem Moment auf den mobilen Begleiter schaut. Wenn die LED nach dem Erinnerungsalarm ständig bis zu einer Bestätigung blinken würde, genügte ein kurzer Blick auf den PDA, um die Erinnerung zu bemerken. Als weitere Alarme stehen Klingeltöne und ein recht kräftiger Vibrationsalarm zur Wahl, den man deutlich merkt, wenn der Tungsten T etwa in der Hosen- oder Hemdtasche residiert.

Stift
Stift
Beim Stiftmechanismus ging Palm einen ganz neuen Weg, der durch seine Einfachheit begeistert. Auf Grund der geringen Bauhöhe des Geräts schrumpft natürlich auch der Platz für einen Stiftschacht. Um nicht zwangsläufig einen kurzen Stift beilegen zu müssen, wurde ein Spring-Mechanismus in den gut in der Hand liegenden Metallstift integriert, der diesen um rund 1 cm verlängert und gleichzeitig die Mechanik liefert, um ihn aus dem Stift-Schacht des Tungsten T zu befreien. Außerdem erhielt der Stift eine dünnere Kunststoffspitze, um bei Bedarf bequem den auf der Rückseite des PDAs befindlichen Reset-Knopf auslösen zu können.

Noch auf der PalmSource-Entwicklerkonferenz in Berlin in diesem Jahr hat PalmSource als Entwickler von PalmOS 5 zugesichert, dass sich die Akkulaufzeiten durch den Wechsel auf die ARM-Plattform nicht verringern werden. Dieses hehre Ziel verfehlt der Neuling dann überdeutlich. Erreichte das jüngste PDA-Mitglied m515 aus Palms Stall noch Akku-Laufzeiten von 4 Stunden bei maximaler Beleuchtung, 7 Stunden mit schwachem Licht und 17 Stunden ohne Beleuchtung, muss sich der Lithium-Polymer-Akku im Tungsten T mit deutlich weniger zufrieden geben. Ganz ohne Beleuchtung hält er gerade mal rund 6 Stunden durch und kommt auf 5 Stunden bei niedrigster Helligkeitsstufe. Bei maximaler Helligkeit sackt der Akku-Wert nochmals rapide ab, so dass dem Tungsten T schon nach 3,5 Stunden die Puste ausgeht. Das zeigt, dass die ARM-CPU wesentlich mehr Strom frisst als die Dragonball-Prozessoren, während der zusätzliche Stromverbrauch für die Display-Beleuchtung weniger stark ins Gewicht fällt. Auch stieg der Stromverbrauch durch die Bluetooth-Nutzung nur minimal an, so dass sich die Akku-Laufzeiten bei Bluetooth-Nutzung um etwa 30 Minuten verringern. Somit dürfte sich der Tungsten T bei durchschnittlicher Nutzungsdauer rund eine Woche ohne Steckdose begnügen. Mit dem gestiegenen Strombedarf schwindet auch einer der Vorteile der PalmOS-Plattform gegenüber den WindowsCE-Geräten: eine deutlich längere Akkulaufzeit.

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Nukelar~Hase 20. Feb 2003

Defintiv. War es so schlimm im Usenet, oder warum kommen solche Ausrutscher immer wieder...

Christian Hermanns 13. Feb 2003

Zum ersten teil : 12 min entsprechen ca 3 mb die einelaufzeichnungen lassen sich ähnlich...

Michael Juhnke 13. Jan 2003

Wo ist bitte deine Quelle bezüglich Tinxo's Alter? Oder relativiert sich ein...

ois-isi 04. Jan 2003

... auch wenn ich bis zum m5xx alle wesentlichen Modelle gekauft habe, muß ich Dir...

ip (Golem.de) 02. Jan 2003

Hallo, die Sprachnotizen lassen sich auf dem Tungsten T mit der integrierten Software...


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