• IT-Karriere:
  • Services:

IBM kündigt den kleinsten Silizium-Transistor an

Funktionierenden 6-nm-Transistor gefertigt

IBM hat einen weiteren Schrumpfungsrekord vermeldet: Der kleinste funktionierende Silizium-basierte Transistor, den das Unternehmen in dieser Woche auf dem International Electron Devices Meeting (IEDM) vorstellt, soll nur sechs Nanometer lang sein. Damit sei er nur etwa ein Zehntel so groß wie aktuell gefertigte Transistoren.

Artikel veröffentlicht am ,

"Die Fähigkeit, funktionstüchtige Transistoren mit diesen Dimensionen zu fertigen, könnte es uns ermöglichen, 100-mal mehr Transistoren auf einem Computer-Chip unterzubringen als derzeit möglich ist", so Dr. Randy Isaac, Vice President of Science and Technology bei IBM Research. Mit der Schrumpfung auf eine molekulare Ebene hätte sich zudem gezeigt, dass das zu Grunde liegende Transistor-Konzept auch in dieser Größe funktionieren würde.

Schemazeichnung von IBMs 6-nm-Transistor
Schemazeichnung von IBMs 6-nm-Transistor
Stellenmarkt
  1. Hays AG, Ulm
  2. Deloitte, Berlin

Die Schrumpfung von Transistoren bzw. die Reduktion der Gate-Länge (Größe des Schalters, der den Transistor ein- und ausschaltet) verbessert die Leistungsfähigkeit und Geschwindigkeit von Chips, während gleichzeitig ihre Herstellungskosten und Strombedarf sinken. Bereits in seiner Halbleiter-Roadmap vom Jahr 2001 des "Consortium of International Semiconductor Companies" schätzte man, dass Transistoren bis zum Jahr 2016 kleiner als 9 Nanometer sein müssten, um den gegenwärtigen Leistungstrend aufrecht zu erhalten. IBM sieht sich nun als erstes Unternehmen, das bereits jetzt diese Grenze unterschritten hat.

Der Silizium-Körper des neuen 6-nm-Gate-Transistors soll lediglich 4 bis 8 nm dick sein und korrektes Ein- und Ausschalt-Verhalten zeigen. IBMs Wissenschaftler sollen damit bereits die weltweit kleinsten funktionierenden MOSFETs mit 4-nm-Silizium-Körper und 6-nm-Gate-Länge auf ultradünnen Silicon-on-Insulator-(SOI-)Wafern mittels Halo-Implantaten und 248-nm-Wellenlängen-Litographie gefertigt haben. IBMs Ergebnissen zufolge ist eine aggressive Verdünnung der SOI-Schicht eine vielversprechende Option, um CMOS-Schaltkreise weiter zu verkleinern.

IBM wird Details seiner Entwicklung im Dokument "Extreme Scaling with Ultra-thin Silicon Channel MOSFETs" auf dem IEDM vorstellen, der vom 9. bis 11. Dezember 2002 in San Francisco stattfindet.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 2,49€
  2. (-28%) 17,99€
  3. (-70%) 5,99€

Folgen Sie uns
       


Golem.de hackt Wi-Fi-Kameras per Deauth

WLAN-Überwachungskameras lassen sich ganz einfach ausknipsen - Golem.de zeigt, wie.

Golem.de hackt Wi-Fi-Kameras per Deauth Video aufrufen
Sendmail: Software aus der digitalen Steinzeit
Sendmail
Software aus der digitalen Steinzeit

Ein nichtöffentliches CVS-Repository, FTP-Downloads, defekte Links, Diskussionen übers Usenet: Der Mailserver Sendmail zeigt alle Anzeichen eines problematischen und in der Vergangenheit stehengebliebenen Softwareprojekts.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Überwachung Tutanota musste E-Mails vor der Verschlüsselung ausleiten
  2. Buffer Overflow Exim-Sicherheitslücke beim Verarbeiten von TLS-Namen
  3. Sicherheitslücke Buffer Overflow in Dovecot-Mailserver

Staupilot: Der Zulassungsstau löst sich langsam auf
Staupilot
Der Zulassungsstau löst sich langsam auf

Nach jahrelangen Verhandlungen soll es demnächst internationale Zulassungskriterien für hochautomatisierte Autos geben. Bei höheren Automatisierungsgraden strebt die Bundesregierung aber einen nationalen Alleingang an.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Autonomes Fahren Ermittler geben Testfahrerin Hauptschuld an Uber-Unfall
  2. Ermittlungsberichte Wie die Uber-Software den tödlichen Unfall begünstigte
  3. Firmentochter gegründet VW will in fünf Jahren autonom fahren

Macbook Pro 16 Zoll im Test: Ein Schritt zurück sind zwei Schritte nach vorn
Macbook Pro 16 Zoll im Test
Ein Schritt zurück sind zwei Schritte nach vorn

Keine Butterfly-Tastatur mehr, eine physische Escape-Taste, dünnere Displayränder: Es scheint, als habe Apple beim Macbook Pro 16 doch auf das Feedback der Nutzer gehört und ist einen Schritt zurückgegangen. Golem.de hat sich angeschaut, ob sich die Änderungen auch lohnen.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Audioprobleme Knackgeräusche beim neuen Macbook Pro 16 Zoll
  2. iFixit Kleber und Nieten im neuen Macbook Pro 16 Zoll
  3. Macbook Pro Apple gibt fehlerhafte Butterfly-Tastatur auf

    •  /