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Test: Wave Bird und Co. - Schnurlose Pads für den GameCube

Spielsteuerungen von Nintendo und Bigben erhältlich. Kabellose Pads sind im Trend, kaum eine Plattform, auf der nicht mindestens ein Hersteller auf Funktechnik statt auf Kabel setzt. Für Nintendos GameCube sind in dieser Kategorie derzeit unter anderem der von Nintendo selbst stammende Wave Bird Controller sowie der Funky Controller von Bigben erhältlich.
/ Thorsten Wiesner
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Beide Controller setzen auf Funktechnologie, ein Ausrichten der Controller an der Konsole wie es bei Infrarot-Technologien noch der Fall war, ist somit nicht nötig. Dementsprechend kann man Spiele sogar bedienen, wenn man sich hinter dem Fernseher oder im Nebenraum befindet – auch wenn dies wohl nur in Ausnahmefällen wirklich von Nutzen ist. Bis zu etwa sechs Meter kann man von der Konsole entfernt sein, um noch spielen zu können, dabei stören auch Hindernisse wie Wände kaum. In die Konsole wird der Empfänger gesteckt, danach schaltet man den jeweiligen Controller an und kann losspielen.

Sowohl der Empfänger als auch der Controller müssen dabei jeweils auf denselben Kanal eingestellt werden, um zu spielen. Während der Wave Bird insgesamt 16 verschiedene Kanäle bietet, sind es beim Funky Controller nur 4. Zudem ist das Kanal-Einstellen beim Wave Bird deutlich einfacher, da hier jeweils nur ein leicht erreichbares Rädchen gedreht werden muss. Beim Funky Controller müssen hingegen winzige Schalter umgelegt werden, was nur mit sehr kleinen Fingern oder dünnen Gegenständen wie etwa einem Stift möglich ist. Zudem befinden sich die Einstellungsmöglichkeiten beim Funky Controller unter dem Batteriefach, so dass vor dem Kanal-Wechsel zunächst die Batterien entfernt werden müssen.

Während der Wave Bird von zwei AA-Batterien betrieben wird, setzt der Funky Controller auf vier AAA-Zellen. Die Betriebszeit beträgt laut Hersteller etwa 100 Stunden beim Wavebird und etwa 60 Stunden beim Funky Controller. Letzterer verfügt zudem über eine zuschaltbare Rumble-Funktion, die die Betriebszeit der Batterien allerdings merklich verkürzt.

Hinsichtlich der Bedienung unterscheiden sich die Pads kaum, der Wave Bird ist praktisch die kabellose Version des Standard-Gamecube-Controllers, der Funky Controller unterscheidet sich vom Standard-Design lediglich durch die veränderte Form der B-Taste. Der Wave Bird wirkt minimal besser verarbeitet, mit beiden Pads lässt es sich aber sehr komfortabel und problemlos spielen.

Beide Geräte sind bereits erhältlich. Während der Wave Bird zum Preis von 39,99 Euro verkauft wird, sind für den Funky Controller 49,99 Euro fällig.

Fazit:
Sowohl mit dem Wave Bird von Nintendo als auch mit dem Funky Controller von Bigben lassen sich GameCube-Spiele sehr gut und komfortabel bedienen. Auf Grund der leicht besseren Verarbeitung und des günstigeren Preises ist der Wave Bird allerdings die etwas bessere Wahl, wenn man auf die hier fehlende Rumble-Funktion verzichten kann.


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