Neuer Standard soll Kameras und Drucker verbinden
Derzeit setzen die Unternehmen noch auf proprietäre Lösungen, um Bilder direkt von der Digitalkamera auf dem Drucker auszugeben. Kunden sind dabei darauf angewiesen, dass Kamera und Drucker vom gleichen Hersteller kommen. DPS soll nun eine Kompatibilität zwischen den Druckern und Kameras aller beteiligten Hersteller schaffen und die Anwendung für den Verbraucher so vereinfachen.
Entwickelt wurde die Spezifikation von Canon, HP, Seiko Epson und Sony, Fuji und Olympus kamen später hinzu. DPS spezifiziert ein "Application Layer Control Protocol", das unabhängig vom physischen Transportmedium arbeitet. Zwar ist DPS 1.0 auf USB für physischen Transport und das Picture Transfer Protocol als Data-Transfer-Protokoll ausgelegt, es soll aber so angelegt sein, dass es auch für zukünftige Übertragungswege geeignet ist.
Derzeit sei es so möglich, ein oder mehrere mit einer Digitalkamera aufgenommene Bilder auf einem Drucker auszugeben, die auf der Digitalkamera ausgewählt werden. Aber auch ein Index oder alle Bilder lassen sich drucken und zudem wird das Digital-Print-Order-Format unterstützt.
In Zukunft soll es zudem möglich sein, Bildausschnitte sowie mehrere Kopien eines Bildes zu drucken, die Bilder mit Datumsangaben zu versehen und exakte Größen für den Ausdruck anzugeben.
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