Abo
  • Services:

Virtuelles Museum: 800 Prozent Zoom auf drehbare Exponate

Per Mausklick in die Welt der Sultane

Das Projekt des "Virtuellen Museums", das vom Badischen Landesmuseum und vom Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe gemeinsam erarbeitet wird, kann erste Ergebnisse vorweisen. Ab sofort vermitteln die ersten digitalisierten und animierten Objekte einen Eindruck von der Ausstellung "Karlsruher Türkenbeute", die dann voraussichtlich ab März 2003 komplett zu besuchen ist.

Artikel veröffentlicht am ,

Bis dahin entsteht eine virtuelle Plattform, in der sich die Besucher im Internet mit der historisch bedeutenden "Karlsruher Türkenbeute" auseinander setzen können. Den größten Teil der im Badischen Landesmuseum präsentierten Schätze des osmanischen Reiches brachte Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden aus den Türkenkriegen 1683-1691 mit.

Karlsruher Türkenbeute: Highlights der Sammlung
Karlsruher Türkenbeute: Highlights der Sammlung
Stellenmarkt
  1. KOSTAL Holding, Lüdenscheid
  2. über HRM CONSULTING GmbH, Berlin, Köln, München, Frankfurt am Main

150 der insgesamt rund 300 ausgestellten Exponate wurden mit verschiedenen Bildaufnahme-Technologien fotografiert, um sie im Internet interaktiv zugänglich zu machen. Diese Aufnahmetechniken sind zwar nicht neu, doch wird damit zum ersten Mal ein größerer Museumsbestand im Netz präsentiert.

Dabei soll der Internet-User die Objekte durch freies Drehen von allen Seiten anschauen können, aber auch durch Zoomen mit einer Vergrößerung von bis zu 800 Prozent Details entdecken, die er mit bloßem Auge im Museum nicht erkennen kann. Die Grafik- und Filmexperten arbeiten mit extremen Weitwinkelobjektiven und computergesteuerten Kameras, mit denen sich Panoramabilder oder Kamerafahrten um das Objekt produzieren lassen. Die dazu notwendige Software auf Userseite ist Quicktime und Zoomify, die es für Windows und Mac OS 9 & OS X zum Download gibt.

Das virtuelle Museum ist kein digitalisierter Ausstellungsrundgang, es entsteht vielmehr eine Präsentations- wie auch eine Wissens- und Kommunikationsplattform, die es in dieser Form noch nicht gibt. Dabei werden mehrere inhaltliche Zugänge angeboten, u.a. Themenreisen für Erwachsene und eine Rätselreise für Kinder. Der Besucher soll gefordert werden, aktiv zu werden; er kann sich Umfang und Art seiner Informationen individuell zusammenstellen.

Außer den normalen Usern berücksichtigt das Konzept noch drei weitere Zielgruppen: Schüler und Lehrer im Unterricht, die "junge Generation" und Experten, für die sämtliche zu jedem Objekt verfügbaren Informationen ins Netz gestellt werden. Besucher, die sich gleichzeitig im Virtuellen Museum befinden, können in Kontakt miteinander treten und Meinungen austauschen.

Die Landesstiftung Baden-Württemberg finanziert das Projekt bis März 2003 mit 750.000 Euro. Auch die Besucher im realen Badischen Landesmuseum werden vor Ort das virtuelle Museum über Terminals und PDAs nutzen können, die ab März 2003 bereitstehen sollen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 1.099€
  2. ab 349€
  3. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  4. 39,99€ statt 59,99€

banzai 13. Feb 2003

genau- Karlsruhe liegt am Arsch der Welt, aber für ne halbe Stunde da ins virtuelle...

FlatPredator 28. Nov 2002

Ganz genau!!!

Thomas Krueger 28. Nov 2002

Hier ist der Link auf den Videoclip für den MediaPlayer - 8,6 Mb mit der Erläuterung der...

Die Direktion 28. Nov 2002

Leider wird verschwiegen, dass die Agentur FOX Mediadesign maßgeblich an der Umsetzung...

Thomas Krueger 28. Nov 2002

Das ist doch schon mal ein guter Ansatz, da kann ich mir von zuhause aus (in Italien) das...


Folgen Sie uns
       


Asus ROG Phone - Hands On auf der Computex 2018

Das ROG ist ein interessantes Konzept, das sich schon beim an Gamer gerichteten Design von anderen Telefonen unterscheidet. Außergewöhnlich sind die vielen Zubehörteile: darunter ein Handheld-Adapter, ein Desktop-Dock, ein Anstecklüfter und ein Controllermodul. Wir haben es uns angeschaut.

Asus ROG Phone - Hands On auf der Computex 2018 Video aufrufen
Hacker: Was ist eigentlich ein Exploit?
Hacker
Was ist eigentlich ein Exploit?

In Hollywoodfilmen haben Hacker mit Sturmmasken ein ganzes Arsenal von Zero-Day-Exploits, und auch sonst scheinen die kleinen Programme mehr und mehr als zentraler Begriff der IT-Sicherheit verstanden zu werden. Der Hacker Thomas Dullien hingegen versucht sich an einem theoretischen Modell eines Exploits.
Von Hauke Gierow

  1. IoT Foscam beseitigt Exploit-Kette in Kameras
  2. Project Capillary Google verschlüsselt Pushbenachrichtigungen Ende-zu-Ende
  3. My Heritage DNA-Dienst bestätigt Datenleck von 92 Millionen Accounts

IT-Jobs: Fünf neue Mitarbeiter in fünf Wochen?
IT-Jobs
Fünf neue Mitarbeiter in fünf Wochen?

Startups müssen oft kurzfristig viele Stellen besetzen. Wir waren bei dem Berliner Unternehmen Next Big Thing dabei, als es auf einen Schlag Bewerber für fünf Jobs suchte.
Ein Bericht von Juliane Gringer

  1. Frauen in IT-Berufen Programmierte Klischees
  2. Bitkom Research Höherer Frauenanteil in der deutschen IT-Branche
  3. Recruiting IT-Experten brauchen harte Fakten

Volocopter 2X: Das Flugtaxi, das noch nicht abheben darf
Volocopter 2X
Das Flugtaxi, das noch nicht abheben darf

Cebit 2018 Der Volocopter ist fertig - bleibt in Hannover aber noch am Boden. Im zweisitzigen Fluggerät stecken jede Menge Ideen, die autonomes Fliegen als Ergänzung zu anderen Nahverkehrsmitteln möglich machen soll. Golem.de hat Platz genommen und mit den Entwicklern gesprochen.
Von Nico Ernst

  1. Ingolstadt Flugtaxis sollen in Deutschland erprobt werden
  2. Urban Air Mobility Airbus gründet neuen Geschäftsbereich für Lufttaxis
  3. Cityairbus Mit Siemens soll das Lufttaxi abheben

    •  /