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Mozilla 1.2 bringt neue Funktionen

"Link Prefetching", "Type Ahead Find" und verbessertes Tabbed Browsing. Mit Mozilla 1.2 ist der freie Browser nun in einem neuen Release erschienen, das auch mit zahlreichen neuen Funktionen aufwartet. Dazu gehören sowohl "Type Ahead Find", "Link Prefetching" als auch ein verbessertes "Tabbed Browsing".
/ Jens Ihlenfeld
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Mozilla 1.2 kommt unter anderem mit einer neuartigen Navigation namens "Type Ahead Find" daher. Gibt man eine Reihe von Buchstaben ein, springt der Browser zum nächsten dazu passenden Link, was die Navigation in einer Webseite stark vereinfachen soll. Zudem kann man mit dieser Funktion bequem nach bestimmten Textteilen auf einer Webseite suchen, ohne dafür den Suchdialog zu öffnen. Mit einem vorangestellen ' oder " beachtet die Suchfunktion nur Links, während durch ein / die gesamte Seite durchsucht wird.

Darüber hinaus passt sich Mozilla 1.2 seiner Umgebung deutlich besser an. Toolbars und andere Widgets werden unter Linux/Unix entsprechend den auf dem Desktop genutzten GTK Themes dargestellt und auch unter WindowsXP werden Formulare und Kontrollelemente entsprechend dargestellt.

Überarbeitet hat man auch das "Tabbed Browsing", das nun neue Funktionen bereitstellt. So lässt sich nun eine Gruppe von Bookmarks als Startseite nutzen, die dann in mehreren Tabs angezeigt werden. Zudem hat man einige neue Tastenkombinationen zur Nutzung von Menüs integriert. Mit XML Pretty-Printing unterstützt Mozilla nun die Anzeige von XML-Dokumenten in ähnlicher Form wie Microsoft Internet Explorer.

Über die Funktion "Link Prefetching" lädt Mozilla Internetseiten vorab in den Cache, die entsprechend im HTML-Code gekennzeichnet wurden. Damit soll das Surfen im Internet stark beschleunigt werden, indem der Browser solche Seiten lädt, wenn ansonsten keine Daten aus dem Internet geladen und solche "Ruhezeiten" somit sinnvoll genutzt werden.

Linux-Nutzern empfehlen die Entwickler zudem, auf die aktuelle Flash 6 Beta umzusteigen, die einige Probleme insbesondere bei der Stabilität behebt. In den Mozilla-1.3-Alpha-Versionen wird man daher Flash 5 möglicherweise bald nicht mehr unterstützen. Unter MacOS 10.2 funktioniert nun Java wieder korrekt.

Der in Mozilla integrierte Mail-Client kann jetzt Filter auch auf bereits heruntergeladenen Mails anwenden, Text aus Message-Headern lässt sich per Drag and Drop in den Suchdialog kopieren und unter Windows lassen sich mehrere Attachments über den Dateidialog an eine Mail anhängen. MacOS-X-User sollen von einer deutlich verbesserten Performance beim Laden von IMAP-Headern profitieren.

Mozilla 1.2 kann unter mozilla.org(öffnet im neuen Fenster) für Windows, MacOS und Linux als auch im Quelltext heruntergeladen werden.


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