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Jugendliche für Toleranz und Fairplay im Internet

Jugendinitiative STEP 21 mobilisiert gegen Intoleranz im Internet

60 Jugendliche präsentierten gestern Bundespräsident Johannes Rau ihre Vorstellungen von Toleranz und Fairplay im Internet. Bei der Veranstaltung im Schloss Bellevue übergaben sie vor über 200 Gästen die Ergebnisse ihrer Arbeit im Rahmen der STEP 21 - Aktion fairlink.de. Eine wesentliche Erkenntnis lautet: Jeder, der weiß, wie er in der realen Welt gegen Intoleranz und Rechtsextremismus Stellung beziehen kann, ist auch für die Auseinandersetzung mit so genannten "Hass-Seiten" im Internet gewappnet.

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In 14 Einzelprojekten haben die Jugendlichen eineinhalb Jahre gearbeitet. Zudem wurden auf der fairlink.de-Internetseite in weit über 1.000 Beiträgen unterschiedliche Meinungen und Ideen zum Thema Verantwortung und Toleranz ausgetauscht. Daraus entstanden die fairnetz-Tipps für respektvolles Handeln im Internet, die heute dem Bundespräsidenten und der Öffentlichkeit vorgestellt wurden. Die Tipps und ein fairnetz-Button sind ab sofort unter www.step21.de/fairnetz abrufbar.

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Der Bundespräsident sagte: "Das Projekt fairlink.de ist wichtig, weil auf Toleranz und Fairplay auch das Internet angewiesen ist. Wir dürfen es nicht denen überlassen, die es als Informationsquelle vergiften und die in ihm statt geistiger Nahrung Hass anbieten." "Die Antwort der Jugendlichen auf die Herausforderung menschenverachtender Online-Inhalte ist einfach und plausibel: Das wirksamste Mittel gegen Intoleranz ist das entschiedene Eintreten jedes Einzelnen für Toleranz. Wie so etwas praktisch aussehen kann, haben die Fairlink-Teilnehmer gezeigt. Damit sind sie zweifellos Vorbild für andere junge Menschen, vor allem aber auch für Erwachsene", ist Sonja Lahnstein, geschäftsführende Gesellschafterin von STEP 21, überzeugt.

STEP 21 startete am 17. Januar 2001 die Aktion fairlink.de zusammen mit dem Schirmherren, Bundespräsident Rau. Seitdem haben die beteiligten Jugendlichen als "Toleranz-Schiedsrichter" verschiedene Projektideen entwickelt, die sich mit Toleranz, Fairplay und Verantwortung im Internet auseinander setzen. Beispielhaft hat ein Team aus Bayern sein Konzept "Betreutes Surfen" umgesetzt. Es hat damit Schülern der Klassen 7 bis 10 einen Einblick in das Problem mit rechten Internetseiten und dem verantwortungsvollen Umgang verschafft. Eine andere Gruppe aus Potsdam entwickelte eine Internet-Zeitung, die das Thema Rechtsextremismus in journalistischer Form behandelt.

Die Jugendlichen aus dem gesamten Bundesgebiet erhielten in ihrer Arbeit Unterstützung von ehrenamtlichen Experten aus Wissenschaft, Kultur und Medien. Diese Coaches halfen bei der Formulierung der fairnetz-Tipps, sie beleuchteten rechtliche Fragen in Bezug auf eigene Veröffentlichungen im Internet, stellten Kontakte zu Institutionen her, gaben aber auch praktische Ratschläge zur Erstellung von Webseiten oder zur Publikation von Arbeitsergebnissen.



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