Wie viel IT-Sicherheit braucht ein Unternehmen?

Kongress "TrustD@y - IT-Sicherheit ist Chefsache!"

Auf dem Kongress "TrustD@y - IT-Sicherheit ist Chefsache!" am 4. und 5. Dezember 2002 (Berlin), der den Höhepunkt der gleichnamigen Kampagne bildet, werden die Ergebnisse der Entscheiderbefragung "Wie viel IT-Sicherheit braucht ein Unternehmen?" veröffentlicht. Die Sicherheit von Daten und Systemen entscheidet nicht zuletzt auf Grund wachsender Bedrohungen und steigender Anforderungen über die Zukunft von Unternehmen. Doch wie lässt sich IT-Sicherheit mit vertretbarem Aufwand in den Griff bekommen?

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Sicherheitsexperten zeigen auf dem Kongress TrustD@y, welchen Bedrohungen Unternehmen und Institutionen aktuell ausgesetzt sind und mit welchen Strategien sich wirtschaftliche Lösungen erzielen lassen. Allein im dritten Quartal dieses Jahres meldeten die Sicherheitsexperten von Internet Security Systems 583 neue Schwachstellen. Im Vergleich zum Vorjahresquartal bedeutet das eine Steigerung um 65 Prozent. Internet-Würmer und Viren wie "Nimda", "Klez" oder zuletzt "Bugbear" nutzen neue und alte Schwachstellen immer wieder gnadenlos aus. Dabei wird die Langlebigkeit der Schädlinge oft unterschätzt.

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Das Bewusstsein für die Risiken der IT-Sicherheit ist bei den Unternehmen in letzter Zeit zwar gestiegen, allerdings bemängeln die Experten die unzureichende Umsetzung in der Praxis. Auf Grund von Attacken auf IT-Systeme fielen laut Mummert + Partner im vergangenen Jahr in deutschen Unternehmen Computersysteme an insgesamt 1,2 Millionen Tagen aus. Der Branchenverband BITKOM sieht Probleme vor allem bei den mittleren und kleinen Unternehmen. Viele seien nicht bereit, Geld in die Hand zu nehmen und in ihre Sicherheit zu investieren. Dabei ist durch systematische und individuelle Risikoanalyse, gezielte Sicherheitslösungen und routinemäßige Überprüfungen mit geringen Mitteln durchaus effektiver Schutz zu erreichen, wie Analysten immer wieder beteuern.

"Wie viel IT-Sicherheit braucht ein Unternehmen?" lautet dann auch das Thema einer Entscheiderbefragung, die im Vorfeld des Kongresses "TrustD@y -IT- Sicherheit ist Chefsache!" stattfindet. Auf dem Kongress am 4. und 5.12.2002, der in Kooperation mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) und der "Partnerschaft Sichere Internetwirtschaft" stattfindet, zeigen Sicherheitsexperten, wovor Unternehmen sich wirklich schützen müssen und präsentieren Grundlagen für ein besseres Sicherheitsmanagement. Erfahrungsberichte und Live-Vorführungen geben Einblick in aktuelle Angriffstechniken und Schadensverläufe. Praxisorientierte Workshops vermitteln konkrete Handlungsempfehlungen und Checklisten für die Entwicklung und Umsetzung eigener Sicherheitskonzepte. Exklusiv auf dem Kongress werden die Ergebnisse der Entscheiderbefragung veröffentlicht. Teilnehmer der Umfrage können Vorzugskonditionen für den Kongressbesuch in Anspruch nehmen.

Die Kampagne "TrustD@y - IT-Sicherheit ist Chefsache!" verfolgt das Ziel, IT-Sicherheitsrisiken bewusst zu machen, Praxiswissen zu vermitteln und IT-Sicherheit als strategisches Thema im Top-Management zu verankern. Die Kampagne wird gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft, Politik, Verbänden und Medien durchgeführt. "TrustD@y" wurde von der TimeKontor AG konzipiert und initiiert. Die bundesweite, zweijährige Kampagne (2002-2004) unterstützt mit ihren Aktivitäten die Initiative "Partnerschaft Sichere Internetwirtschaft" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) und steht unter der Schirmherrschaft der Europäischen Kommission. Sie wird mit Unterstützung des Bundesministeriums des Innern (BMI) und des Branchenverbands BITKOM realisiert.

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